Auf dem Toronto International Film Festival sprach Chris Evans über sein Regie-Debüt, aber auch über seine Rolle des Captain America, der er vieles zu verdanken habe. Und so wolle er auch sein Schild noch lange nicht an den Nagel hängen.

The First Avenger: Civil War - Chris Evans will sein Schild gar nicht an den Nagel hängen und will sogar Regie führen

Wischen für nächstes Bild, klicken um Infotext ein- / auszublendenBild 1/10Bild 13/221/22
Dem Winter Soldier sein Schild überlassen? Kommt für Chris Evans aka Captain America nicht in Frage
mehr Bildersteckenalle Bilderstrecken

Mit der romantischen Komödie Before We Go hat Chris Evans sein Regie-Debüt auf dem Toronto International Film Festival vorgestellt. Dass er überhaupt die Gelegenheit erhalten hat, sich seinen langgehegten Wunsch zu erfüllen und Regie zu führen, das habe er seinem Engagement als Captain America und Marvel Studios zu verdanken.

"Die Tatsache ist, dass die Marvel-Filme dir einen gewissen internationalen Ruf und Bekanntheit verleihen. Und diese Bekanntheit ist es, die man braucht, um grünes Licht für einen Film zu erhalten. Und wenn man schon grünes Licht für einen Film erhält, und ihn stemmen kann, wieso also nicht auch selbst Regie führen?"

Er habe schon seit Jahren mal Regie führen wollen, aber da er nie zur Filmhochschule gegangen sei, hatte er auch nie die Möglichkeit, dies zu tun. Seine Rolle als Captain America und das Marvel-Universum haben ihm nun diese Möglichkeit verschafft.

Auf die Frage, von welchen Regisseuren er am meisten gelernt habe, antwortet Evans, dass er am meisten von schlechten Regisseuren lernen konnte. Allerdings räumte Evans auch mit dem Gerücht auf, er wolle nach Captain America nur noch Regie führen. Tatsächlich habe er betont, in Zukunft verstärkt Regie führen, jedoch nicht, das Schauspielern ganz sein lassen zu wollen.

Das beziehe sich auch auf Captain America, denn es kursieren bereits Gerüchte, für Evans Charakter Steve Rogers könnte nach Captain America 3 Schluss sein. Doch davon will er nichts wissen. "Nehmt mir meinen Job nicht zu früh weg. Ich bin sicher, es wird irgendwann passieren, denn schließlich kommen alle guten Sachen zu einem Ende. Aber momentan bin ich noch sehr glücklich, dass ich die Figur spielen darf", so Evans.

Vom Marvel-Universum wolle er sich ganz und gar nicht verabschieden. Ganz im Gegenteil, so könne er sich auch durchaus vorstellen, in Zukunft bei einem Marvel-Film Regie zu führen. Schlußendlich hänge diese Entscheidung von den Drehbüchern ab. Sollte ihm das Drehbuch gefallen, wäre es ihm auch egal, ob der Film nun fünf Millionen Dollar oder 50 Millionen Dollar kostet. Es komme eher auf das Projekt selbst an. Sollte ihm ein Projekt gefallen, so werde er immer versuchen, es zu realisieren.