Im März kehrt der amerikanischste aller Superhelden zurück: Captain America. Und Chris Evans, der ihn spielt, stand nun in einem Interview Rede und Antwort.

Captain America 2: The Return Of The First Avenger - Chris Evans spricht über Captain America 2

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Captain America und Nick Fury sehen sich einer großen Bedrohung gegenüber
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Captain America ist im Sequel mit sich im Reinen. Er fühle sich wohl in seiner neuen Struktur, so Chris Evans. "Er mag es, Befehle zu erhalten. Er ist wie ein Schäferhund und braucht eine Aufgabe. Ich denke, in Captain America: The First Avenger ging es darum, eine Gelegenheit zu erhalten, und dann erhielt er diese. Er wurde in eine komplett andere Welt geschmissen. Und es gab soviele Charaktere in Marvel's The Avengers, zuviele, um Zeit mit einem zu verbringen. Und in diesem Film geht es darum, dass er nicht einfach versucht, sich in dieser Welt einzufinden, aber ich denke, es war schon immer das Ziel des Captains, das Richtige zu tun und zu helfen, wo immer er kann. Ich denke, die Frage in diesem Film lautet: War es richtig? Ich denke, es war weitaus einfacher in den 40ern zu wissen, wer die Bösen waren. Es gibt keine Frage, dass Nazis böse sind. Jetzt ist es etwas schwieriger."

Captain America 2: The Return of the First Avenger habe auch eine größere menschliche Komponente erhalten. Er wolle andere nicht mit seinen Problemen belasten. Es sei insofern interessant zu zeigen, wie er mit den Menschen interagiere. Gerade seine Beziehung zu Natasha Romanoff / Black Widow und Sam Wilson / Falcon zeige die Menschlichkeit, die Verletzlichkeit des Menschen Steve Rogers.

Gerade weil Captain America ein sehr menschlicher Superheld ist, sei es interessant, seine menschlichen Konflikte zu zeigen. "Er schießt nicht mit Blitzen um sich, er fliegt nicht...es ist ziemlich reine Muskelkraft", so Evans. "Ich finde es von daher nur richtig, dass sich der Ton und das Thema dem menschlichen Element anpasst. Es hat einen Hauch von politischen Thriller, was meiner Meinung nach perfekt mit dem Charakter einhergeht. Es funktioniert einfach. Sie werden auch mehr menschliche Konflikte einbauen, die nichts mit Kämpfen gegen Monster oder gigantischen Stunts zu tun haben. Sie drehen sich um seinen Umgang mit moralischen Themen, um Recht und Unrecht. Ich denke, wir können uns alle damit identifizieren."

Auch das Misstrauen von Captain America, als er in Marvel's The Avengers herausfand, was S.H.I.E.L.D. tatsächlich vorhat, werde in Captain America 2: The Return of the First Avenger weiter ausgebaut.

Was die Arbeit mit Regisseur Joe Johnston an Captain America und den Regie-Brüdern Anthony und Joe Russo angeht, zeigt sich Evans mit allen zufrieden. Joe Johnston habe es beim ersten Captain America etwas schwerer gehabt, da er nicht über die Geschichte und Informationen aus dem ersten Captain America und Joss Whedons Marvel's The Avengers verfügte. Doch auf die Russo-Brüder laste nun aufgrund der Erfolge der beiden Filme ein größerer Druck. Johnstons Captain America war auch etwas bodenständiger. In Captain America 2: The Return of the First Avenger werden die Grenzen des Captain etwas ausgeweitet. "Ihr habt Marvel's The Avengers gesehen! Diese Jungs sind gut, ich muss einen Grund haben, dass ich in diesem Team dabei bin."

So hat sich auch der Kampfstil und die Art und Weise verändert, wie sich Captain America bewegt. Evans vergleicht es mit Captain America: Super Soldier, dem Spiel für PS3, PSP, Wii, Xbox 360 und 3DS. "Hat irgendjemand das 'Captain America'-Videospiel gespielt? Ich liebe es. Und ich mag keine Videospiele. Aber ich liebte es wegen der Art, wie sich Captain America bewegt." Auch zieht er Jason Bourne zum Vergleich heran. Was Bourne kann, müsse Captain America mit Leichtigkeit können.

Schlußendlich sei er zufrieden und froh, dass er die Rolle des Captain America angenommen habe. Er habe so einige Filme im Laufe seiner Karriere gedreht, die enttäuschend verliefen, doch bei den Marvel-Filmen vertraue er den Verantwortlichen.