"Monster-Kannibalen gibt es nur in Texas? Nö, auch in deutschen Landen ist man seines Lebens nicht sicher." - Peter Osteried

„Cannibal Diner“ ist ein ordentlicher Vertreter des Backwoods-Genres, der sich nicht nennenswert von zahlreichen Vorgängern unterscheidet. Ein gewisser Reiz ergibt sich aber dadurch, dass die Geschichte mal in Deutschland spielt. Immerhin haben wir trotz dichter Besiedelung immer noch auch sehr weitläufige Wälder, in denen sich Menschmonstren verstecken können.

Der Film verzichtet über weite Strecken auf Dialoge und setzt dafür auf die Erschaffung von Atmosphäre, die auch durch die triste, heruntergekommene Location heraufbeschworen wird. Zudem schafft „Cannibal Diner“ es in seiner ersten Hälfte, das Gefühl zu erzeugen, dass die Protagonistin immer beobachtet wird. Mitunter sind es der filmischen Zitate zwar ein paar zu viel, letzten Endes äußert sich das aber auch nicht besonders negativ.

Das Rad wird mit diesem Film sicherlich nicht erfunden, Genre-Fans, die auch gerne mal einheimische Hinterwäldler-Killer erleben wollen, werden hier aber ganz gut bedient.

Cannibal Diner - Trailer #1