Bullyparade - Der Film - Infos

Jetzt also doch. Nach jahrelangem Bitten der Fans hat sich Bully zu Wort gemeldet und es bestätigt: 2017 und damit pünktlich zum zwanzigsten Jubiläum der Show wird es ein Wiedersehen mit den beliebtesten Figuren der Show geben.

Der Film soll episodisch aufgebaut sein, es dürfte also ganz viel Platz für Sketche und Geschichten geben. Mehr ist aktuell nicht bekannt, nur, dass es wohl der letzte Film von Bully sein wird, in dem er reine Comedy macht.

Die Bullyparade startete am 24. Mai 1997 auf ProSieben und lief bis 2002. In der Sendung traten Michael Bully Herbig, Christian Tramitz und Rick Kavanian in allen erdenklichen Rollen auf. Die Sendung war aufgezeichnet, allerdings blieben einige egientlichen Outtakes vorhanden oder wurden nachgereicht.

Bullyparade - Der Film ist dabei auch nicht die einzige Umsetzung für die große Leinwand. Der Schuh des Manitu basierte auf einer Reihe von Sketches um einen Indianer und seinen Kumpel. Diese lieferten natürlich die Vorlage für Apahatchi und Ranger im folgenden Film.

Unser (T)raumschiff war ebenfalls eine Sketchfolge der Bullyparade, die es zu einem eigenen Film schaffte. Die Parodie zu Raumschiff Enterprise machte die Zuschauer schon einmal mit Kapitän Kork (Christian Tramitz), Mr. Spuck (Michael Bully Herbig) und Rick Kavanian in praktisch jeder anderen Rolle bekannt, sodass der folgende Film von 2004, Traumschiff Surprise: Periode 1 nur ein Erfolg werden konnte.

Eine dritte Sketchreihe, die ebenfalls verfilmt wurde, ist Sissi - Wechseljahre einer Kaiserin. Die Reihe, in der Bully Sissi und Tramitz Franz spielt, stellt sich die Frage danach, wie es den Filmen wohl mit den beiden Figuren in ihrem Leben weitergeht. Der Film dazu war animiert, allerdings waren die Figuren sichtlich an ihre realen Vorbilder angelehnt.

Doch das sind natürlich nicht alle Sketche, die in der Bullyparade zu sehen waren. Die drei Kastagnetten sind hierbei sicherlich die gewesen, die die meisten Outtakes produzierten: Michael Bully Herbig, Christian Tramitz und Rick Kavanian standen in schwarzen Anzügen vor einer weißen Eckwand und sprachen extrem schnell miteinander. Unterhaltsam wurde das dadurch, wie sie die Sätze des anderen aufnahmen, verdrehten und im Sinn veränderten. Dass man sich dabei natürlich öfter verhaspelt hat, ist kein Wunder.