Nachdem World War Z mit Brad Pitt schon in den USA überraschend gut startete, freut sich Paramount auch in Deutschland über einen großartigen Neueinstieg.

USA

Taffe Mädels

The Heat bzw. hierzulande dann Taffe Mädels, stieg mit 40 Millionen Dollar überraschend gut ein und sicherte sich damit den zweiten Platz. Damit hat man das Budget von 43 Millionen Dollar auch schon fast eingespielt. In dem Film stehen Melissa McCarthy und Sandra Bullock vor der Kamera und ermitteln als Cops gegen einen Drogenbaron - und währenddessen geraten sie beide ebenfalls aneinander.

Schlechter Start

Satte 150 Millionen Dollar kostete Roland Emmerichs White House Down, nur 25,7 Millionen Dollar nahm der Neueinsteiger (Platz 4) ein. Damit blieb der Film nicht nur deutlich hinter den Erwartungen zurück, sondern stellt auch Emmerichs schlechtesten Filmstart seit Der Patriot dar. In dem Film spielt Jamie Foxx den US-Präsidenten, der gemeinsam mit dem von Channing Tatum verkörperten Polizisten im Weißen Haus von einer paramilitärischen Einheit eingekesselt wird.

Und sonst so?

Die Monster Uni macht auch in seiner zweiten Woche ordentliche Zahlen: 46 Millionen Dollar brachten den Film direkt auf den ersten Platz. World War Z schaffte mit 29,8 Millionen Dollar auf den dritten Platz und Man of Steel beschließt die Top 5 mit 20,8 Millionen Dollar. Iron Man 3 stieg aus den Top 10 mit 1,4 Millionen Dollar aus.

Deutschland

Blut geleckt

Trotz der gemischten Kritiken konnte World War Z 500.000 Besucher (+ 50.000 aus den Previews) anlocken und ein Einspiel von 5,2 Millionen Euro generieren. Seit Mr. & Mrs. Smith (680.000 Besucher) der beste Filmstart für Brad Pitt in Deutschland, während World War Z in den USA immerhin sogar seinen besten Start überhaupt darstellt. Ursprünglich wurde der Film weltweit als potentieller Flop abgestempelt und auf eine Stufe mit John Carter - Zwischen zwei Welten gestellt.

Eine kleine Überraschung

So wirklich schlecht getroffen hat es in der vergangenen Woche keinen Film in Deutschland. Stattdessen sorgte Die Monster Uni (Platz 2) für eine kleine Überraschung, nachdem der Animationsfilm zuvor schon mit rund 340.000 Besuchern neu eingestiegen ist. Auch in seiner zweiten Woche sahen Die Monster Uni 340.000 Kinogänger. Es kommt eher selten vor, dass ein Film in seiner zweiten Woche fast dasselbe Ergebnis wie in seiner ersten Woche einbringt.

Der Mann aus Stahl und schicke Karren

Unterdessen ging es weiter unten ziemlich solide zu: Man of Steel holte sich in seiner zweiten Woche 150.000 Zuschauer (Platz 3), während sich Hangover 3 (Platz 4) im Vergleich zur Vorwoche mit ebenso 150.000 Besuchern ein wenig verbesserte. Man of Steel konnte mit 1,5 Millionen Euro dennoch mehr einnehmen als Hangover 3 (1,1 Mio.), wurde hier doch noch der 3-D-Zuschlag berechnet. Ansonsten schließt Fast & Furious 6 die Top 5 mit 65.000 Besuchern ab.