Regisseur Roland Emmerich und Schauspieler Vin Diesel dürfen sich freuen: beide stiegen mit ihren aktuellen Projekten neu auf den ersten Platz ein. Überraschungen blieben in der vergangenen Woche jedoch sowohl in Deutschland als auch in den USA aus.

USA

Nicht nur Benzin im Blut

18,6 Millionen Dollar spielte Vin Diesel mit Riddick am Wochenende ein und darf sich damit auf dem ersten Platz sonnen. Allzu berauschend sind die Zahlen aber nicht, zumal es keine Konkurrenz gab. Der Sci-Fi-Film wird hierzulande am 19. September in die Kinos kommen und neben Diesel ebenso unter anderem Karl Urban sowie Dave Bautista in Rollen zeigen.

Von der Bühne gestürzt

Die Boyband One Direction ist eine Chart-Platzierung an der Spitze sicherlich gewohnt, aber der Fall innerhalb einer Woche dürfte dann doch unerwartet kommen. Um stolze 74 Pozent stieg One Direction: This is Us ab und fiel damit von der Eins auf die Sieben. Bei einem Budget von gerade einmal 10 Millionen Dollar aber zu verschmerzen - insgesamt liegt der Dokufilm bei knapp 24 Millionen Dollar. Am Wochenende spielte er 4,1 Millionen ein.

Die restlichen Top 5

Bis auf Riddick schaffte es kei anderer Film in den zweistelligen Millionen-Bereich. Der überaus erfolgreich gestartete Streifen Der Butler schaffte es mit 8,9 Millionen Dollar am Wochenende auf den zweiten Platz und stieg um 40 Prozent ab. Einzig der dritte Platz, nämlich Instructions Not Included, war der einzige Fim mit einem Anstieg (3,2 Prozent / 8,1 Mio.). Direkt dahinter gesellt sich Wir sind die Millers (7,9 Mio. / Platz 4), und Planes beschließt die Top 5 mit 4,3 Millionen Dollar.

Deutschland

Emmerich bombt sich nach vorn

Der erfolgreichste Film in Deutschland war am Wochenende Roland Emmerichs White House Down mit knapp 250.000 Besuchern und einem Einspiel von 2,1 Millionen Euro. Im Vergleich zu seinem Konkurrenten Olympus Has Fallen - Die Welt in Gefahr, der ein ähnliches Thema aufgreift, herrscht eine gewaltige Kluft. Dieser konnte vor einiger Zeit nämlich nur 45.000 Besucher anlocken.

Interessanterweise war es in den USA genau andersherum. Hier war Olympus Has Fallen bei seinem Start mit 30,4 Mio. Dollar erfolgreicher als White House Down mit 24,8 Mio. Dollar.

Das passierte außerdem

Die Komödie Wir sind die Millers (Platz 2) konnte an ihrem zweiten Wochenende 1,25 Millionen Euro Umsatz generieren und 160.000 Leute in die Kinos bringen. Direkt dahinter platzierte sich Planes (Platz 3) mit 115.000 Zuschauer und 825.000 Euro, während für Feuchtgebiete (Platz 4 / 790.000 Euro) 100.000 Tickets gelöst wurden. Chroniken der Unterwelt - City of Bones sahen immerhin noch 85.000 Besucher (660.000 Euro). Zwar kam Die Schlümpfe 2 auf 90.000 Besucher, hatte aber nur ein Einspiel von 615.000 Euro.