Trotz der ziemlich gemischten Kritiken überraschte Man of Steel mit einem großen Knall an den US-Kassen, während in Deutschland Hangover 3 dem schönen Wetter trotzte.

USA

Superstart

Kein Film konnte in den USA an einem Juni jemals einen besseren Start hinlegen: Man of Steel spielte sagenhafte 113 Millionen Dollar ein - mit den Previews kommt der Film sogar auf 125 Millionen. Im Vergleich zu Superman Returns ein großartiger Start - der 2006 in den Kinos gestartete Film konnte in seinen ersten fünf Tagen gerade einmal 84,6 Millionen Dollar einspielen. Zu sehen sein wird Man of Steel hierzulande ab dem 20. Juni.

Platz gesäubert

Das letzte Mal noch eine große Überraschung, nun der größte Absteiger: The Purge. Der Sci-Fi-Horror fiel mit 76% von 36,4 Millionen auf 8,2 Millionen Dollar und damit von Platz 1 auf Platz 5. Dennoch dürfen sich die Macher insgesamt freuen, lag das Budget gerade einmal bei 3 Millionen Dollar. Am Ende also ein voller Erfolg für The Purge - Die Säuberung.

Was sonst noch so passierte

Direkt hinter Man of Steel platzierte sich mit This is the End ein weiterer Neueinsteiger, der immerhin noch ganz ordentliche 20,5 Millionen Dollar einspielte. Now You See Me hingegen bleibt seinen dritten Platz treut (10,3 Millionen Dollar), während Fast & Furious 6 (9,4 Millionen) von die 2 auf die 4 abrutschte. Star Trek Into Darkness schaffte es mit 5,6 Millionen auf Platz 8.

Deutschland

Hangover zum Dritten

Aller guten Dinge sind drei - das gilt auch für die Charts. Hangover 3 befindet sich bereits in seiner dritten Woche und liegt nach wie vor mit guten Zahlen auf dem ersten Platz. Und das trotz des schönen Wetters in Deutschland. 250.000 Kinogänger sahen den Film am Wochenende. Hangover 3 hatte es weltweit ohnehin etwas schwerer im Vergleich zu seinen Vorgängern, kann sich aber dennoch wacker halten.

Olympus Has Fallen

Der in den USA sehr erfolgreiche Thriller Olympus Has Fallen – Die Welt in Gefahr musste sich in Deutschland mit dem achten Platz vergnügen. Gerade einmal 45.000 Leute sahen den Film, was für die Macher sehr enttäuschend ist. Vor allem weil sich die Besetzung durchaus sehen lassen kann und man dementsprechend auch ein größeres Budget verpulverte: Gerard Butler, Morgan Freeman und Aaron Eckhart spielen mit.

Das Sommerwetter

Die Vögel zwitschern, die Sonne knallt - endlich herrschen in Deutschland wieder Temperaturen, zu denen man sich nicht unbedingt in einem Kinostuhl räkeln möchte. Das wirkte sich dementsprechend auch etwas auf die Zahlen aus, die dennoch nicht übel ausfallen.

Platz 2 geht an Fast & Furious 6 mit etwa 125.000 Besuchern - der vor allem in den USA gefloppte Film After Earth mit Will Smith und dessen Sohn in den Hauptrollen schaffte immerhin 110.000 Besucher. Platz 4 sicherte sich The Purge - Die Säuberung mit 80.000 Besuchern und die Top 5 schließt Seelen (nach Vorlage von Twilight-Autorin Stephenie Meyers) mit 65.000. Für die Autorin mit Sicherheit ein enttäuschendes Ergebnis, gerade im Hinblick auf die sonst so starken Twilight-Filme.