Üppige Bewegungen gab es in den US-Charts am Wochenende kaum, dafür aber hat sich in Deutschland einiges getan - und dann war da noch der Aufreger Nymphomaniac.

USA

Stein auf Stein

31,4 Millionen Dollar konnte The LEGO Movie in seiner inzwischen dritten Woche einsacken. Das kommt nicht überraschend, Platz 1 ist dem Film gewiss und ein zweiter Teil befindet sich für 2017 auch schon in Planung, wie Warner Bros. und LEGO erst vor wenigen Tagen offiziell verkündeten. Hierzulande wird der Animationsfilm erst am 10. April zu sehen sein. LEGO + Animationsfilm dürfte für auch in Deutschland großen Erfolg bedeuten.

Katastrophe

Der Katastrohpen-Film Pompeii von Regisseur Paul W.S. Anderson (Resident Evil) konnte gerade einmal nur 10 Millionen Dollar am Wochenende umsetzen und sich damit auf Platz 3 katapultieren. Der Neueinsteiger wurde mit einem Budget von 100 Millionen Dollar produziert - ein ziemlich unglücklicher Start.

Und sonst so?

Neu auf Platz 2 einsteigen konnte 3 Days to Kill mit Kevin Costner, allerdings blieb auch dieser Film hinter den Erwartungen. Nur 12,3 Millionen Dollar konnte der Thriller einspielen. Darin geht es um einen alternden Geheimagenten, der nur noch einen Auftrag zu erledigen hat und sich dabei um seine Tochter kümmern muss. RoboCop schnappte sich den vierten Platz mit 9,4 Millionen Dollar und The Monuments Men beschließt die Top 5 mit 8,1 Millionen.

Deutschland

Stromberg vs. Schweighöfer

An der Spitze duellierte sich Schweighöfers Vaterfreuden mit dem über Crowdfunding finanzierten Stromberg - Der Film. Um es gleich vorwegzunehmen: den ersten Platz hält nach wie vor Vaterfreuden mit 280.000 Zuschauern und einem Einspiel von 2,2 Millionen Euro. Stromberg kam ebenso auf 2,2 Millionen Euro, hatte mit 260.000 aber weniger Kinogänger.

"Die haben ja echten Sex"

Es ist ein Film, der schon von Anfang an für viel Aufsehen, aber auch viel Aufregung sorgte: Nymphomaniac von Skandal-Regisseur Lars von Trier. Bereits von vorneherein war klar, dass es Nymphomaniac aufgrund der Thematik bzw. der Szenen eher schwer an den Kassen haben wird. Und so kam es dann auch: das gerne als Porno verschriene Drama stieg neu auf den 13. Platz ein, wurde nur in 104 Kinos gezeigt und kam auf 30.000 Zuschauer mit einem Umsatz von 230.000 Euro.

Türkische Überraschung

Was sich in den Charts am Wochenende sonst noch so zeigte, war unter anderem Recep Ivedik 4. Nicht viele schienen den Film auf dem Schirm zu haben, doch die türkische Komödie war dann doch ein echter Hit: an sie ging Platz 3 mit 200.000 Zuschauern und einem Einspiel von 1,7 Millionen Euro. Bemerkenswert: sie lief nur in 83 Kinos.

Auch auf Platz 4 findet sich ein Neueinsteiger: Monuments Men - Ungewöhnliche Helden mit und von George Clooney sowie den Darstellern Matt Damon, Bill Murray, John Goodman, Cate Blanchett und weiteren. Einnehmen konnte der Film 1,5 Millionen Euro bei 180.000 Besuchern (zum Vergleich mit Recep Ivedik 4: 496 Kinos). Die Top 5 wurde von American Hustle mit 110.000 Besuchern und 950.000 Euro beschlossen.