Star Trek Into Darkness lässt es in sieben internationalen Märkten krachen und beamte sich in Deutschland auf den ersten Platz. Unterdessen bringt Leonardo DiCaprio in den USA wieder Herzen zum Schmelzen.

USA

Der große Einstieg

Leonardo DiCaprio startete in den USA mit seinem neuen Film Der Große Gatsby deutlich besser als ursprünglich angenommen. Nach den eher durchwachsenen Kritiken lagen die Prognosen bei etwa 30 bis 40 Millionen US-Dollar. Einnehmen konnte die Fitzgerald-Verfilmung jedoch 51,1 Millionen Dollar und gilt damit als größte Überraschung. Dennoch konnte sich Der Große Gatsby nur den zweiten Platz sichern.

Das war wohl nix

Auch wenn der vierte Platz für den Neueinsteiger Tyler Perry Presents Peeples ziemlich gut klingen mag, so gilt dieser doch als großer Verlierer. Gerade einmal 4,8 Millionen Dollar nahm der Film ein, der durchschnittlich ziemlich schlechte Wertungen eingefahren hat. Da kann auch Darstellerin Kerry Washington nicht das Ruder herumreißen. Der Film spaltet wahrlich die Kinogänger, denn nicht wenige finden ihn zwar witzig, viele hingegen aber auch völlig albern.

Und sonst so?

Iron Man 3 konnte seinen ersten Platz verteidigen und nahm an seinem zweiten Wochenende satte 72,5 Millionen Dollar ein - insgesamt kommt der Action-Streifen damit auf 284,9 Millionen Dollar. Platz 3 hält Pain & Gain mit 5,0 Millionen Dollar am Wochenende (insgesamt 41,6 Mio. Dollar), während 42 auf der Fünf mit 4,6 Millionen Dollar liegt. Oblivion mit Tom Cruise macht den sechsten Platz (3,8 Mio.) unsicher und der Animationsfilm Die Croods ist mit 3,6 Millionen (Platz 7) auch in seiner achten Woche noch immer gut dabei.

Deutschland

Beam me up, Scotty

Star Trek Into Darkness - mehr bräuchte man wohl an dieser Stelle nicht zu sagen. Star Trek Into Darkness hält mit 450.000 Besuchern und 4,9 Mio. Euro Einspiel den ersten Platz. Und auch außerhalb Deutschland sieht es ziemlich gut aus: unter anderem startete der Film von J.J. Abrams in England sowie Australien und konnte insgesamt gesehen (sieben internationale Märkte) 31,7 Mio. Dollar einspielen. Das sind 70 Prozent mehr als dessen Vorgänger in den ersten vier Tagen einnehmen konnte.

Nicht richtig verführt

Der Verführungsthriller Stoker von Park Chan-wook stieg in der vergangenen Woche neu ein, landete aber trotz Nicole Kidman in einer der Rollen nur auf Platz 16 mit 10.000 Zuschauern. In Stoker geht es um eine verschlossene 18-Jährige, die nach dem Tod ihres Vaters unter den Einfluss ihres plötzlich auftauchenden Onkels gerät.

Von Tony Stark bis Charlie Sheen

Auch in Deutschland zeigt sich Iron Man 3 nach wie vor stark und konnte sich mit 380.000 Besuchern direkt hinter Star Trek Into Darkness platzieren. Ebenfalls sehr potent zeigte sich Hann Nanni 3 mit 200.000 Besuchern, während Scary Movie 5 mit 120.000 auf Platz 4 landete. Der Animationsfilm Die Croods hingegen bildet mit 75.000 Besuchern das Schlusslicht der Top 5.