In den USA konnte Prisoners wie zu erwarten auf den ersten Platz neu einsteigen, während Vin Diesel in Deutschland nicht ganz so gut ankam.

USA

Gefangen auf der Eins

Prisoners stieg auf Platz 1 neu ein und konnte 21,4 Millionen US-Dollar einspielen. Der Thriller mit Hugh Jackman und Jake Gyllenhaa erhielt durchweg gute Kritiken, so dass dessen Platzierung sicherlich nicht unerwartet kommt. In unserer Prisoners Filmkritik kommt der Streifen ebenfalls gut weg.

Breakdance und ein Klassiker

Neben Prisoners gab es zwei weitere Neueinsteiger, die eine Erwähnung wert sind, aber weniger Erfolg an den Kassen hatten. Einer von ihnen ist der Breakdance-Film Battle of the Year, der auf die Fünf neu einstieg und gerade einmal nur 5 Millionen Dollar einspielen konnte.

Nicht ganz so hart ins Gericht gehen darf man mit "Der Zauberer von Oz, der den neunten Platz belegt und 3 Millionen Dollar einbrachte. Die Platzierung ist eher bemerkenswert, handelt es sich dabei doch um einen 74 Jahre alten Film, der in 3D konvertiert wurde.

Was sonst noch so passierte

Nachdem Insidious Chapter 2 in der Woche vorher für unglaubliche Zahlen an den Kassen sorgte, ging es am Wochenende stark um 64 Prozent bergab. Der Horror-Film landete auf dem zweiten Platz mit 14,5 Millionen Dollar. Malavita - The Family hingen rutschte auf den dritten Platz und brachte 7 Millionen Dollar ein. Zwei Plätze nach oben, und damit auf Platz 4, kletterte Instructions Not Included mit 5,7 Millionen Dollar.

Deutschland

Ein alter Bekannter

Mehr oder weniger überraschend holte sich White House Down seinen ersten Platz in den deutschen Kinos zurück und kommt damit an seinem dritten Wochenende auf 145.000 Besucher sowie ein Einspiel von 1,2 Millionen Euro. Es dürfte nicht mehr lange dauern, bis Roland Emmerichs Film hierzulande die 1-Million-Marke durchbricht.

Es geht noch schlechter

Riddick - Überleben ist seine Rache schaffte es als Neueinsteiger weder auf den ersten noch den zweiten Platz. Nur 105.000 Besucher wollten den Film am Wahlwochenende sehen und sorgten damit für ein Einspiel von 880.000 Euro. Damit ist der Sci-Fi-Film deutlich schlechter als Riddick – Chroniken eines Kriegers, der zu seinem Start 2004 306.000 Tickets verkaufen konnte.

Es ist aber nicht der schlechteste Neueinstieg der letzten Woche, noch schlechter getroffen hat es Paranoia – Riskantes Spiel mit Liam Hemsworth, Gary Oldman und Harrison Ford in Rollen. Nur 24.000 Besucher gingen ins Kino, wodurch er es noch nicht einmal in die Top 10 schaffte.

Und sonst so?

Nach wie vor stark zeigt sich die Komödie Wir sind die Millers (Platz 2) mit 120.000 Besuchern. Platz 4 holte sich R.E.D. 2 mit 80.000 Kinogängern, während Da geht noch was! (75.000) die Top 5 beschließt.