Insgesamt war das Wochenende in Deutschland eher enttäuschend, insgesamt konnten keine 1 Million Tickets verkauft werden. Unterdessen schlägt sich Tom Cruise mit Oblivion nicht nur in Deutschland hervorragend, sondern auch in den USA.

USA

Cruise, Tom Cruise

Tom Cruise nimmt in Sachen Film ordentlich Fahrt auf, denn nachdem Oblivion bereits in Deutschland in den vergangenen Box-Office-Charts ein voller Hit war, konnte er nun auch in seinem Heimatland punkten. Der Science-Fiction-Streifen spielte in den USA am Wochenende über 38 Millionen US-Dollar ein und ist damit sogar stärker als erwartet. Insgesamt 120 Millionen Dollar kostete der Film in seiner Entstehung.

The Place Beyond the Pines

Eigentlich ist der Film The Place Beyond the Pines gar nicht mal so schlecht platziert. In der Vorwoche noch verweilte er auf Platz 10 und konnte sich nun auf den sechsten Platz vorkämpfen. Insgesamt 22.8 Prozent hat er zugelegt, so dass er am Wochenende auf 4,7 Millionen Dollar kommt.

Doch da wäre insgesamt gesehen mehr drin gewesen, schließlich ist er mit Ryan Gosling und Bradley Cooper ziemlich gut besetzt und erhielt ganz anständige Kritiken. Da er sich bereits in seiner vierten Woche befindet, scheinen die gerade einmal insgesamt 11,4 Millionen eingenommenen Dollar ein wenig enttäuschend zu sein. Immerhin lag das Budget bei vergleichsweise wenigen 15 Millionen Dollar.

Und sonst so?

Neben Oblivion zeigte sich auch das Biopic 42 wieder sehr stark (Platz 2) und ist inzwischen Warners zweiterfolgreichster Film in diesem Jahr. Am Wochenende spielte der Film mit Harrison Ford in einer der Rollen 18 Millionen Dollar ein, insgesamt kommt der Streifen auf 54,1 Millionen Dollar.

Und während Die Croods (Platz 3) immerhin noch 9 Millionen Dollar in ihrer inzwischen fünften Woche einspielen konnten, sieht es für Scary Movie 5 Platz 4) deutlich schlechter aus. Insgesamt 55,5 Prozent im Minus ist der Film und schaffte es auf über 6 Millionen Dollar – bereits in der Vorwoche startete die US-Komödie viel schlechter als erwartet

Deutschland

Gespenstische Mutter-Kind-Beziehung

Als einer der zahlreichen Neueinstiege konnte sich der Horrorthriller Mama die beste Position von allen sichern. Der Film von Andres Muschietti lockte insgesamt 140.000 Besucher in die Kinos und stieg damit auf den zweiten Platz neu ein. In Mama geht es um einen Rachegeist, der zwei traumatisierte Mädchen beschützt, jedoch Störungen in dieser gespenstischen Mutter-Kind-Beziehung tödlich bestraft.

Ein schwaches Wochenende

Da konnte auch Tom Cruise mit Oblivion nicht dafür sorgen, dass die Ticketverkäufe die 1-Million-Marke knacken. Das ist bereits das zweite Wochenende in diesem Jahr, an dem keine siebenstelligen Zuschauerzahlen erreicht wurden. Was sagt uns das? Es ist Frühling, und das nicht nur kalendarisch.

Ein wenig enttäuschend war der Film Broken City mit Mark Wahlberg und Russell Crowe, der gerade einmal 30.000 Besucher hatte und somit den achten Platz belegt - direkt danach kommt Das Leben ist nichts für Feiglinge mit 25.000 Besuchern. Noch enttäuschender war die Familienkomödie Unterwegs mit Mum, in der Barbra Streisand und Seth Rogen gerade einmal 10.000 Zuschauer erreichen konnten und somit den 18. Platz belegen.

Und sonst so?

Ostwind - Zusammen sind wir frei (Platz 6) ist der inzwischen vierterfolgreichste deutsche Film in diesem Jahr, insgesamt 600.000 Zuschauer konnte der Pferdefilm verbuchen – am Wochenende waren es 45.000 Besucher. An der Spitze selbst sieht es mehr oder weniger unverändert aus, Tom Cruise konnte mit Oblivion etwa 170.000 Tickets verkaufen, während Platz 3 an Das hält kein Jahr...! mit 105.000 Besuchern geht. Anschließend kommen Die Croods mit 85.000 Besuchern und G.I. Joe 3D: Die Abrechnung mit 40.000.