X-Men: Zukunft ist Vergangenheit stieg sowohl in den USA als auch in Deutschland neu auf Platz 1 ein und legte einen ordentlichen Neustart hin. Und dann war da noch die neue Komödie von Adam Sandler, der auch schon bessere Tage hatte.

USA

Zukunft ist Vergangenheit

Dicke 90,7 Millionen US-Dollar spielte X-Men: Zukunft ist Vergangenheit am Wochenende ein. Klar, dass es bei einer solchen Zahl der erste Platz werden muss und immerhin den viertbesten Start in diesem Jahr darstellt. Allerdings ist es nicht der beste Start eines X-Men-Films, 2006 konnte X-Men: Der letzte Widerstand 102 Millionen Dollar am Wochenende einnehmen. Es ging aber auch schon deutlich schlechter: 2011 machte X-Men: Erste Entscheidung 55 Millionen an den Kassen.

"Wie bezahlter Urlaub..."

... schwärmte Adam Sandler kürzlich über die Dreharbeiten zu seiner neuen Komödie Urlaubsreif mit Drew Barrymore. Doch der bezahlte Urlaub wurde Sandler ein wenig zum Verhängnis, nur 14,2 Millionen Dollar (Platz 3) nahm der Film bei einem Budget von 40 Millionen ein. Zahlenmäßig ist es nicht der schlechteste Sandler-Streifen, aber bei weitem auch nicht der beste.

Die wilde Bestie

Godzilla musste um 66,3 Prozent einstecken und generierte an den Kinokassen am Wochenende 31,4 Millionen Dollar (Platz 2). Das ist zwar ein starker Rückgang, die Macher aber können sich dennoch freuen. Weltweit nahm Godzilla bereits 323 Millionen Dollar ein.

Der vierte Platz geht an Bad Neighbors mit fast 14 Millionen Dollar Einspiel, während The Amazing Spider-Man 2 die Top 5 mit 7,8 Millionen Dollar beschließt. Der Spinnenmann nahm weltweit übrigens schon 676 Millionen ein.

Deutschland

Die Spitze

Natürlich war auch in Deutschland der Neustarter X-Men: Zukunft ist Vergangenheit das große Thema am Wochenende und konnte sich den ersten Platz mit 275.000 Besuchern und rund drei Millionen Euro Einspiel schnappen. X-Men: Erste Entscheidung lag hingegen vor ein paar Jahren bei 206.000 Besuchern und einem Einspiel von 1,6 Millionen Euro. Und auch an Wolverine - Weg des Kriegers zog der neue X-Men vorbei, waren es im vergangenen Jahr doch 223.000 Besucher und 2,3 Millionen Euro.

Sandler ist urlaubsreif

Und auch hierzulande konnte Adam Sandlers Komödie Urlaubsreif nicht gerade überzeugen. Gereicht hat es für den fünften Platz bei 60.000 Besuchern und 500.000 Euro. Selbst in Deutschland sah man schon bessere Neueinstiege des Schauspielers - im Gegenzug natürlich auch schon schlechtere.

Was sonst noch passierte

Der zweite Platz geht an Godzilla mit 1,5 Millionen Euro an Einspiel und 150.000 Besuchern. Bad Neighbors Clip hatte mit 160.000 zwar mehr Besucher, konnte aber nur 1,3 Millionen Euro einspielen - daher muss sich die Komödie mit den dritten Platz begnügen. Direkt dahinter kommt Die Schadenfreundinnen mit 65.000 Besuchern und 520.000 Euro. Übrigens stieg auf Platz 6 Das magische Haus neu ein - dabei handelt es sich um den neuen Film von Ben Stassen, dem Macher von Sammys Abenteuer.