Sowohl in Deutschland als auch in den USA konnte Pixars Die Monster Uni die Massen begeistern - und nicht nur die Monster waren äußerst erfolgreich.

USA

Im Doppelpack

An der Spitze tummeln sich gleich zwei Neueinsteiger, die sensationelle Zahlen an den Kassen hervorbrachten. Auf dem ersten Platz landete Pixars Animationsfilm Die Monster Uni mit 82 Millionen US-Dollar, was gleichzeitig den zweitbesten Filmstart in der Geschichte von Pixar darstellt. Nur Toy Story 3 konnte mit 110,3 Millionen Dollar mehr einheimsen.

Direkt hinter Die Monster Uni stieg Paramounts World War Z mit sehr guten 66 Millionen Dollar neu ein. Viele Kritiker bescheinigten dem Film mit Brad Pitt in der Hauptrolle keinen guten Kinostart und verglichen den Film sogar mit dem Flop John Carter - Zwischen zwei Welten. Aber das trifft nicht zu, zumal es Brad Pitts bester Filmstart ist.

Die Absteiger

Epic - Verborgenes Königreich ist nicht der einzige Film, der sich sich aus den Top 10 verabschieden musste und dabei ordentlich im Minus ist. Gerade einmal 1,73 Millionen Dollar spielte der Animationsfilm ein und befindet sich damit im Minus von 72,5 Prozent (Platz 12). Etwas mehr getroffen hat es Will Smiths After Earth, das auf 850.000 Dollar kommt und im Vergleich zur Vorwoche satte 79 Prozent im Minus ist (Platz 14).

Und sonst so?

Durch die beiden Neueinsteiger musste Superman in Man of Steel nachgeben und rutschte auf den dritten Platz bei 41,2 Millionen Dollar ab. This is the End kommt immerhin noch auf 13 Millionen (Platz 4) und Now You See Me schaffte 7,8 Millionen (Platz 5). Direkt dahinter befinden sich Fast & Furious 6 mit 4,7 Millionen (Platz 6), Star Trek Into Darkness mit 3 Millionen (Platz 9) und Iron Man 3 mit 2,1 Millionen (Platz 10).

Deutschland

Monstermäßig erfolgreich

Auch in Deutschland ist Pixars Die Monster Uni ein echter Hit, rund 330.000 Kinogänger sahen den Film. Doch im Gegensatz zum US-Neueinstieg konnte der Streifen nicht mit seinem Vorgänger mithalten - der spielte nämlich 616.000 Euro ein und kam somit auch auf ein höheres Einspiel von 3,62 Millionen (statt 2,67 Mio.).

Kein guter Plan?

Top-Stars sind noch lange kein Garant für gute Zahlen an den Kassen. So auch bei Gambit - Der Masterplan, für den sich die Macher mehr erhofften. Der Film mit Colin Firth, Cameron Diaz und Alan Rickman stieg gerade einmal auf den 12 Platz neu ein und konnte 16.000 Besucher anlocken. Bei Gambit handelt es sich übrigens um ein Remake von Das Mädchen aus der Cherry-Bar. In dem Film versucht ein Meisterdieb mit der Hilfe einer Frau eine besonders wertvolle Statue zu stehlen.

Was sonst noch so passierte

Relativ knapp war der Kampf an der Spitze - zumindest wenn man vom Einspiel ausgeht. Bei den Besucherzahlen jedoch hatte Die Monster Uni die Nase vorn und konnte Man of Steel abhängen. Superman schaffte mit 255.000 Besuchern aber noch den zweiten Platz. Platz 3 macht Hangover 3 mit 160.000 Besuchern unsicher, während Fast & Furious 6 75.000 Leute sehen wollten (Platz 4). After Earth konnte sich mit 70.000 Besuchern direkt dahinter positionieren.