Sowohl in Deutschland als auch den USA gab es zwei Neueinsteiger, deren Erstplatzierung nicht sonderlich überrascht. Unterdessen mussten sich die deutschen Kinos mit sonnigem Wetter herumschlagen.

USA

Himmlischer Neueinstieg

45 Millionen US-Dollar konnte der Bibelfilm Noah am Wochenende einspielen und damit den ersten Platz belegen. Der Mut von Paramount ging also auf, das hohe Budget von 125 Millionen wird daher zu verschmerzen sein. In Noah schlüpft Russell Crowe in die Hauptrolle zu einer Zeit, in der laut der Bibel die Sintflut für Chaos sorgte.

Get to the Chopper!

Auch wenn Arnold Schwarzenegger noch immer Action-Kino kann, so kam sein neuester Film Sabotage nicht sonderlich gut weg. Nur 5,3 Millionen Dollar krallte sich der Film am Wochenende und stieg damit auf Platz 7 neu ein. Neben Arnie sind hier ebenso Sam Worthington und Joe Manganiello zu sehen.

Weitere Neueinsteiger

Neben den üblichen Platzierungen, wie etwa zweiter Platz für Divergent (26,5 Mio.), dritter für Muppets Most Wanted (11,3 Mio.), vierter für Die Abenteuer von Mr. Peabody & Sherman (9,5 Mio.) und fünfter für God's Not Dead (9 Mio.), gab es noch weitere Neueinsteiger.

Einer von ihnen ist Cesar Chavez mit 3 Millionen US-Dollar und einem 12. Platz. Viel interessanter ist da schon The Raid 2, der erst auf Platz 23 mit mageren 177.000 Dollar neu einstieg. Dennoch ist das Ergebnis völlig ok, lief er nämlich nur in 7 Kinos an.

Deutschland

Schönes Wetter

Das sonnige Wetter in Deutschland wurde ausgenutzt und bescherte den Kinos das bislang schwächste Wochenende des Jahres. The Return of the First Avenger startete mit 230.000 Besuchern und einem Umsatz von 2,6 Millionen Euro auch ziemlich gut, hätte aber bei milderem Wetter mehr schaffen können. Für den ersten Platz hat es natürlich gereicht.

Ein Oscar ist kein Garant

Der Oscar-Gewinner Her ließ sich am Wochenende ebenfalls in den Charts blicken, konnte aber nur rund 20.000 Besucher anlocken. Das reichte gerade einmal für Platz 13. Und dabei kann sich auch die Besetzung sehen lassen: Spike Jonze, Joaquín Phoenix, Scarlett Johansson und Amy Adams.

Was sonst noch so passierte

Need for Speed musste gezwungenermaßen dem Erstplatzierten weichen und setzte sich direkt hinter diesem mit 100.000 Besuchern und 1,1 Millionen Euro fest. Zwar hatte Non-Stop (Platz 3) mit 125.000 Besuchern mehr Publikum, profitierte aber nicht vom 3D-Zuschlag wie Need for Speed: am Ende kamen 1 Million Euro zusammen. Auf Platz 4 kommt mit 105.000 Besuchern und 810.000 Euro Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand. Die Top 5 beschließt Grand Budapest Hotel mit 60.000 Zuschauern und 460.000 Euro.