Kurz nach der Veröffentlichung des ersten Teaser-Trailers gibt es nun neue Informationen bezüglich Blade Runner 2049 und eventuelle weitere Sequels.

Ryan Gosling und Ana de Armas in Blade Runner 2049

Der erste Blade Runner von Ridley Scott hat mittlerweile fast stolze 35 Jahre auf dem filmischen Buckel - ein Klassiker, ganz sicher aber Kult ist dieser anfangs gefloppte Science-Fiction-Film. Ein halbes Menschenleben nach dem ersten Teil folgt im kommenden Jahr die Fortsetzung Blade Runner 2049. Und offenbar ist es Regisseur Denis Villeneuve daran gelegen, die Filme stilistisch nicht allzu weit auseinanderzureißen, denn er habe so oft und so gut es ging auf CG-Effekte verzichtet.

"Ich kann die Male, die ich eine Green Screen am Set aufbauen ließ, an einer Hand abzählen", so Villeneuve. "Der Großteil des Films wurde direkt mit der Kamera eingefangen. Ich und mein Kameramann Roger Deakins haben sehr hart gearbeitet, um das zu ermöglichen. Meine Schauspieler mussten nicht den ganzen Tag vor einer Green Screen auf und ab laufen. CGI ist ein starkes Werkzeug für Hintergründe und für Erweiterungen, aber das, was um die Schauspieler herum ist, muss so real wie möglich gehalten werden. Wenn ich einen Film anschaue, der fast nur aus CGI besteht, bin ich raus aus der Immersion."

R-Rating

Was Fans besonders freuen dürfte, Blade Runner 2049 wird keine Kompromisse eingehen und mit einem R-Rating in die Kinos kommen. "Meine Produzenten (unter anderem Ridley Scott) finden es amüsant, dass es einer der teuersten R-Rated-Streifen unter den Independent-Filmen sein wird", sagt Villeneuve. Und der Film sieht nicht nur teuer, sondern auch verdammt gut aus, was man an den Bildern weiter unten sehen kann, die in der aktuellen EW zu sehen sind.

Zu verdanken ist das R-Rating offenbar ebenfalls dem großen Erfolg von Deadpool, der trotz R-Rating weltweit rund 780 Millionen Dollar einspielen konnte. Und sollte das auch Blade Runner 2049 gelingen, wären hier durchaus Sequels denkbar, wie Regisseur Villeneuve bestätigt: "Ich bin verflucht, ich liebe Sci-Fi einfach. Ich habe zwei weitere Ideen, die ich verwirklichen will [nach Arrival und Blade Runner 2049]. Und Blade Runner könnte weitergehen... aber warten wir erst einmal ab, wie dieser hier ankommt."

Eine durchaus berechtigte Skepsis, die er zeigt, denn Ridley Scotts Blade Runner war wie eingangs erwähnt 1982 beim Kinostart ein Flop und konnte seinen Kultstatus erst in den Jahre danach aufbauen.

Synopsis

30 Jahre nach den Ereignissen aus dem ersten Film bringt LAPD-Officer K (Ryan Gosling), ein neuer Blade Runner, ein langgehütetes Geheimnis ans Tageslicht, das den Rest von dem, was von der Gesellschaft übriggeblieben ist, ins Chaos stürzen könnte. Seine Nachforschungen führen ihn direkt auf die Suche nach Rick Deckard, einem früheren LAPD Blade Runner, der seit 30 Jahren als vermisst gilt.

Neben Harrison Ford, der erneut in die Rolle des Rick Deckard schlüpfen, aber Berichten zufolge nur eine kleine Rolle spielen wird, spielt in Blade Runner 2049 Ryan Gosling die Hauptrolle. Weitere Darsteller sind Jared Leto, Dave Bautista, Robin Wright, Lennie James, Barkhad Abdi, Mackenzie Davis und Ana de Armas.

Regie führte dieses Mal Denis Villeneuve, der erst vor kurzem mit Arrival für Furore sorgen konnte. Das Recht auf den Final Cut hat aber dennoch Produzent Scott. Das Drehbuch stammt von Hampton Fancher (Co-Autor des Originals) und Michael Green (Prometheus 2), das wiederum auf einer Idee von Fancher und Scott basiert. Zeitlich wird Blade Runner 2 rund 30 Jahre später spielen, also im Jahr 2047 oder 2050 spielen.

Der deutsche Kinostart ist etwas früher: am 5. Oktober 2017.

Blade Runner 2049 - Blade Runner 2049

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