In einem Interview sprach Falcon-Darsteller Anthony Mackie über die Arbeit mit Marvel und warum es egal sei, wer bei Black Panther Regie führt.

Die meisten dürften Anthony Mackie als BFF Sam Wilson a.k.a. Falcon an der Seite von Chris Evans als Captain America kennen. Als Falcon wird er in Captain America: Civil War sicherlich eine größere Rolle spielen als bisher. Immerhin ist er da im Team von Captain America und kämpft mit gegen Iron Mans Seite. Doch ob er darüber hinaus noch einmal eingesetzt wird?

"Alles, was wir wissen ist, dass alle, die im ersten Guardians of the Galaxy dabei waren, auch in Guardians of the Galaxy: Vol. 2 dabei sein werden", so Mackie. "Spider-Man ist Spider-Man. Man weiß nie, wer sonst noch dabei ist. Sie [Marvel Studios] wissen es. Aber das ist genauso wie mit Ant-Man, ich wusste nicht, dass ich in Ant-Man sein werde - ich erhielt einfach einen Anruf von Kevin Feige, der fragte, 'Hey, was machst du nächstes Wochenende?' Als wir The Avengers: Age of Ultron drehten, wusste ich nicht, dass ich in Age of Ultron dabei sein würde. Die riefen mich einfach an: 'Hey, was machst du in zwei Wochen?'"

Und Black Panther? Mackie selbst wollte T'Challa spielen, aber die Rolle ging am Ende an Chadwick Boseman. Black Panther selbst hatte zwar noch keinen Auftritt, dafür sein Erzrivale Ulysses Klaue. Einen passenden Regisseur hat man bislang noch nicht finden können. Zuletzt sagte Regisseurin Ava DuVernay (Selma). "Marvel geht die Dinge auf eine bestimme Art und Weise an, und ich glaube, dass sie fantastisch sind und viele Leute lieben, was sie tun," so DuVernay. Dennoch zeigten sich bereits bei einem Meeting, dass man unterschiedliche Auffassungen vom Stoff habe, weswegen sie sich dazu entschied, nicht mitzumachen. DuVernay war Marvel Studios' Versuch, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Eine weibliche und eine schwarze Regisseurin in einem. Leider hat es nicht geklappt und Marvel muss sich noch immer um einen Regisseur bemühen. Muss er unbedingt schwarz sein?

"Ich denke nicht, dass es wichtig ist. Als Regisseur ist es dein Job, eine Geschichte zu erzählen. Wisst ihr, sie haben für Seabiscuit [Film über ein Rennpferd] nicht etwa ein Pferd für die Regie engagiert. Die Sache ist die, ich denke nicht, dass die 'Rasse' des Regisseurs irgendetwas mit seiner Fähigkeit zu tun hat, eine Geschichte zu erzählen. Es dreht sich alles um die Fähigkeit des Regisseurs, sich mit einer Geschichte zu identifizieren und ihr gerecht zu werden. Ich denke, Männer können Frauen in Szene setzen und zwei meiner besten Erfahrungen waren mit weiblichen Regisseuren. Möge der beste Mann oder die beste Frau gewinnen."

Black Panther hat einen voraussichtlichen Kinostart am 26. Oktober 2017.

Marvel oder DC?