Ursprünglich sollte Birdman mit Johnny Depp enden, wie Co-Autor Alexander Dinelaris verriet. Er und Regisseur Alejandro González Iñárritu schrieben anfangs ein etwas anderes Ende, das während der Dreharbeiten jedoch gekippt wurde, da es für Dinelaris einfach nicht gepasst hatte. Denn der Film selbst wurde immer eigenständiger und die Figuren wuchsen mit der Zeit.

Birdman (oder die unverhoffte Macht der Ahnungslosigkeit) - Ursprüngliche Handlung sollte mit Johnny Depp enden

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Ursprünglich war es geplant, dass sich Michael Keatons Figur Riggan Thomson bzw. Birdman auf der Bühne erschießt und schließlich in einer 'Charlie Rose'-ähnlichen Show interviewt wird, welch positive Kritik er bekommen habe.

Danach sollte es in die Garderobe gehen, wo Johnny Depp sitzt, in den Spiegel blickt und sich die Perücke von Riggan Thomson aufsetzt. Im Hintergrund hätte das Poster zum kommenden Film Der Fluch der Karibik 5 (Pirates of the Caribbean 5) zu sehen sein sollen, während Jack Sparrows Stimme aus dem Hintergrund sagt: "Was zum Teufeln tun wir hier, Kumpel?" Das sollte eine Satire einer Endlosschleife davon sein.

Birdman ist ab sofort in den deutschen Kinos zu sehen und handelt von Riggan Thomson, der durch seine Rolle als Superheld Birdman berühmt wurde. Das war jedoch vor Jahren und inzwischen kämpft er vielmehr gegen persönliche und finanzielle Krisen.

Dann aber kommt ein neues Projekt, das ihn wieder beflügeln könnte – im wahrsten Sinne des Wortes: eine Broadway-Adaption von Raymond Carvers Werk "What We Talk About When We Talk About Love". Allerdings laufen die letzten drei Tage vor der Uraufführung alles andere als entspannt ab…