In einem ausführlichen Interview sprach Regisseur Zack Snyder über Steven Spielbergs Meinung zu Superheldenstreifen, den vielen Stars und Superhelden in Batman v Superman: Dawn of Justice und seine Beteiligung am DC-Universum.

Batman V Superman: Dawn Of Justice - Regisseur Zack Snyder spricht über Steven Spielberg und das DC-Universum

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Das DC-Universum beginnt mit Batman v Superman: Dawn of Justice
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Das DC-Universum ist Warner Bros. und DC Entertainments Versuch, es Disney und Marvel Studios gleichzumachen und ein filmisches Universum zu schaffen. Die bisherigen Versuche waren entweder in sich geschlossen und in dieser Hinsicht unbrauchbar (Christopher Nolans kongeniale Dark Knight-Trilogie und die Superman-Filme der 70er und 80er), floppten gewaltig (Green Lantern, Catwoman, Superman Returns, Jonah Hex) oder waren einfach nicht der Rede wert (Swamp Thing).

Nun soll alles anders werden. Und dazu hat man sich die Hilfe von Regisseur Zack Snyder geholt. Snyder bewies bereits mit Watchmen ein Händchen für düstere Geschichten und comicnahe und dennoch eigenständige Inszenierung. Er sorgte 2013 für die erfolgreiche Rückkehr Supermans in Man of Steel und befindet sich derzeit in der Post Production von Batman v Superman: Dawn of Justice. Zudem gilt er als kreativer Kopf des filmischen DC-Universums. Da versteht es sich von selbst, dass er die Warnung Steven Spielbergs vernommen hat, wonach Superheldenstreifen genauso verschwinden werden wie Western.

"Er könnte recht haben", so Snyder. "Ich denke, es lastet ein enormer Druck auf uns Filmemacher, nicht einfach nur einen Superheldenstreifen um seinetwillen produzieren. Was ich am DC-Universum liebe, ist die Tatsache, dass Superman, Batman und Wonder Woman amerikanische Mythologie darstellen. Es geht nicht darum, einen Superhelden zu erschaffen, es ist ein mythologisches Universum, in dem wir leben. Und ich hoffe, es überdauert die Zeit. Sie haben die Zeit überdauert."

Für ihn gehe es auch weniger um das Spektakel an sich, sondern um die Menschen und Übermenschen selbst. Sie seien wie Shakespeare'sche Charaktere für ihn, Bruce Wayne und Clark Kent. Doch in Batman v Superman: Dawn of Justice geht es ja nicht nur um den Konflikt zwischen diesen beiden Superhelden. Da sind ja noch Wonder Woman, Aquaman, Cyborg und Flash. Snyder versuche daher, fokussiert zu bleiben. Es mache ihm zwar Spaß, all diese anderen Charaktere einzubringen. Doch er wisse auch, dass er im Kern das präsentieren müsse, das sein Publikum erwarte - das Duell zwischen Batman und Superman.

Und wie bleibt Snyder bei all den Filmen fokussiert, die er entweder selbst inszeniert oder als kreative Leitung überwacht? "Ich bleibe bei Batman v Superman und Justice League Teil eins und zwei - das sind meine Haupt-Verantwortungsbereiche, aber auch das Produzieren der anderen Filme. Sobald man bei Justice League ist, taucht man richtig tief ein."

Aber es gehe nicht darum, sich selbst in den Mittelpunkt zu stellen, sondern jungen Filmemachern die Gelegenheit zu geben, an einem der großen Projekte mitzuarbeiten, die im DC-Universum anstehen.

Snyders Batman v Superman: Dawn of Justice startet am 24. März 2016.

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