In einem Interview sprach Charles Roven, Produzent bei Batman v Superman: Dawn of Justice, über die Möglichkeit eines Extended Director's Cut und teilte mit, dass es kein Problem sei, dass der Film so viele Superhelden beinhaltet.

Batman V Superman: Dawn Of Justice - Produzent Charles Roven deutet auf Extended Director's Cut

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Wird es einen längeren Extended Director's Cut geben?
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Produzent Charles Roven hat bereits die gefeierte Dark Knight-Trilogie von Regisseur Christopher Nolan und Zack Snyders Man of Steel produziert. Er weiß also, wovon er spricht. Und das ist auch bitter nötig, denn Batman v Superman: Dawn of Justice soll nicht nur das DC-Universum lostreten, der Film könnte mit über 410 Millionen Dollar womöglich auch die teuerste Hollywood-Produktion aller Zeiten sein. Da darf sich Warner Bros. keine Fehler erlauben. Manch einer mag meinen, Warner Bros. und DC Entertainment kommen ein wenig zu spät zur Party, Marvel Studios habe womöglich schon alles abgegrast. Doch für Roven sei es wichtig, das Publikum mitzureißen, und das gelte für jedes Genre. Man müsse Filme mit Charakteren erschaffen, mit denen man sich identifizieren könne. Man brauche Charaktere, die beim Publikum das Bedürfnis wecken, so zu sein wie sie.

"Und ich denke, selbst bei Batman v Superman wollen wir Charaktere, die uns berühren und wenn wir uns weiterhin erlauben können, solche Filme zu drehen, dann sind sie auch genresicher", so Roven. "Man wird definitiv verstehen, warum der Film Batman v Superman heißt, sobald man ihn gesehen hat. Ich kann es kaum erwarten, dass ihn die Leute sehen. Es ist ein wunderbarer Film. Ich finde, Zack Snyder hat einen wunderbaren Film gedreht."

Dann teilt Roven mit, dass offenbar über einen Extended Director's Cut nachgedacht werde. "Ich weiß nicht, ob ihr jemals die vierstündige Version sehen werdet, aber es könnte sein, dass da etwas kommen wird, das leicht länger als dieser hier sein wird."

Roven sprach auch über die Kritik, der Film sei zu überladen mit Superhelden. Immerhin werden neben Superman und Batman auch Wonder Woman und in Cameos auch Cyborg, Flash und Aquaman auftauchen.

"Ich halte es nicht für ein Problem für den Film, wirklich nicht. Der Film heißt Batman v Superman: Dawn of Justice und nicht Dawn of Justice: Batman v Superman. Die meiste Zeit wird man also in Batman gegen Superman investieren, während man andere Charaktere trifft, von denen man hoffentlich mehr sehen will."

Hoffentlich teilt das Publikum diese Ansicht, denn sonst könnte sich Warner Bros. die anderen Filme mit Wonder Woman, Cyborg und Aquaman sparen, wenn sie wie Green Lantern floppen.

Batman v Superman: Dawn of Justice startet hierzulande am 24. März 2016 in den Kinos.

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