In einem Gespräch teilte Evil Dead-Star Bruce Campbell mit, dass er Batman v Superman: Dawn of Justice für einen Fehler halte. Auch Gandalf- und Magneto-Darsteller Ian McKellen hatte kein gutes Wort speziell für Superman übrig, lobte dafür die X-Men.

Batman V Superman: Dawn Of Justice - Bruce Campbell und Ian McKellen lästern über Batman und Superman

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Der kommende Superhelden-Gau ist auch bei Promis nicht unumstritten
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Comic-Unkundige schütteln noch heute den Kopf, wenn sie hören, wer sich da demnächst auf der Leinwand duelliert. "Batman soll gegen Superman antreten? Superman muss doch nur mit den Fingern schnippsen", so der allgemeine Tenor der Leute, die diese Superhelden vielleicht nur aus dem Kino kennen. "Batman hat doch keine Kräfte!?" - hört man ebenfalls oft. Dabei sollte nicht vergessen werden, dass Batman als intelligenter Industriemagnat um die Schwächen des Man of Steel weiß.

Auch Bruce Campbell, den die meisten als Ash aus Sam Raimis Evil Dead-Trilogie kennen, ist nicht sicher, ob das so eine gute Idee ist, die beiden aufeinandertreffen zu lassen. "Ich mag Charaktere nicht, die zu perfekt sind", so Campbell zu LA Times. "Was soll man mit denen machen? Das ist mein einziges Problem mit einigen Superhelden, sie sind zu perfekt. Batman gegen Superman? Für mich ist das einfach ein Fehler, sorry Warner Bros.. Einfach, weil sich die meisten Fans denken, 'Unsinn, Superman, in seinen Träumen.'"

Auf den Hinweis hin, dass Batman eine spezielle Rüstung tragen werde, die mit Kryptonit ausstaffiert ist, gibt sich Campbell weiterhin uneinsichtig. "Tut Batman das? Nun, er wird es brauchen - er kämpft gegen Superman! Sein Gesicht ist aber frei. Schlag Ben Affleck ins Gesicht und das wars. Feierabend. Was gibt es zum Mittag?"

Auch Ian McKellen, den man als Gandalf aus Peter Jacksons Herr der Ringe- und Der Hobbit-Trilogie kennt, äußerte sich eher negativ, weniger über Zack Snyders Batman v Superman: Dawn of Justice, als über Superman selbst. In einem Interview mit UPROXX wurde er gefragt, ob es schwer war, ihn vor der Superhelden-Welle anno 1999 / 2000 für X-Men zu begeistern.

"Nun, er [Regisseur Bryan Singer] überredete mich. In X-Men ging es um etwas. In Superman geht es nicht wirklich um etwas. Er ist ein Witz. Ein Nerd wechselt seine Unterhose und wird zu Superman. Dann noch James Bond: Geschüttelt, nicht gerührt. Idiotisch, dumm, britischer Vollidiot...und dann Action Man", so McKellen. "Aber in X-Men geht es um die Probleme, ein Mutant zu sein. Und wir alle hatten mal ab und zu das Gefühl, Mutanten zu sein. Also war das für mich das Ausschlaggebende."

Schon zuvor bezeichnete McKellen die X-Men-Filme als den anderen Superheldenstreifen überlegen.

Ob das Duell zwischen Batman und Superman tatsächlich so ein Witz wird, sei es aufgrund des unrealistischen Pairings oder aufgrund Supermans Unterhose, das seht ihr ab dem 24. März 2016.

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