In einem aktuellen Interview versprach Ben Affleck, dass er sein Möglichstes tun werde, um einen Batman-Film zu machen, der die Fans zufrieden stimmen wird.

The Batman - Ben Affleck verspricht: Kein Geld der Welt wäre es wert, einen miesen Batman zu liefern

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Seinen letzten (Cameo-)Auftritt hatte Batman in Suicide Squad
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Christopher Nolans Dark Knight-Trilogie war ein riesiger Erfolg für Warner Bros. und DC Films. Noch bevor sich das Marvel Cinematic Universe etablierte, zog der düstere Rächer Gothams seine Bahnen und verlieh dem Subgenre neue Impulse. Nolan war auch als Produzent an Zack Snyders Man of Steel beteiligt, und es heißt, er habe einen großen kreativen Einfluss auf Snyder gehabt, was man unschwer sehen konnte.

Und so versuchte man bei Warner Bros. das DC Extended Universe auch stilistisch als Gegengewicht zum eher heiteren Marvel Cinematic Universe aufzubauen. Das ging mit Snyders Batman v Superman: Dawn of Justice allerdings gehörig in die Hose. Die direkte Konsequenz sollen Nachdrehs bei David Ayers' Suicide Squad gewesen sein, die den Film "lustiger" gestalten sollten. Das Ergebnis war für viele Fans eine Ansammlung von Nonsense-Sprüchen, auch wenn Ayers derlei Nachdrehs bestreitet. Unbestritten ist dagegen die Kehrtwende im DC Extended Universe. Bereits der Teaser-Trailer zu Justice League Part One, der auf der Comic Con San Diego gezeigt wurde, ließ spüren, dass man sich nun doch näher an Marvels Formel heranbewegt.

Doch es sind bereits einige Filme im Kasten oder sehr weit in der Produktion fortgeschritten, die noch nach dem bisherigen Muster entstanden sind: Dazu gehört Patty Jenkins' Wonder Woman, der aber, nach den Trailern zu urteilen, sowieso dank dem WWI-Setting auf eigenem Fuß steht. Mit James Wan wurde allerdings ein Regisseur engagiert, der nicht gerade für heiteres Material bekannt ist, wie sich sein Aquaman schlagen wird, muss sich noch (im ersten Trailer) zeigen.

Dazu passt das Gerücht, dass Snyder Probleme bei Justice League Part One haben und womöglich nicht mehr die Regie bei Part Two übernehmen soll.

The Batman

Probleme soll angeblich auch Ben Affleck beim Drehbuch zu The Batman haben. Affleck, der Regie, Drehbuch und Produktion verantwortet, hat keinen leichten Stand, sollte es stimmen, dass Warner Bros. einen Richtungswechsel im DC Extended Universe verlangt. Sein Bruce Wayne / Batman wurde als ernster, düsterer und melancholischer Charakter eingeführt; ihn nun zu einer Art Tony Stark umzuwandeln, das ist ein Ding der Unmöglichkeit, dazu müsste man auch den Darsteller wechseln. Also muss er im Rahmen dessen bleiben, was möglich ist.

"Ich arbeite noch immer am Drehbuch", so Affleck auf Anfrage. "Ich werde nichts schreiben und inszenieren, bei dem ich mir nicht sicher bin, dass es gut genug ist. Ich werde definitiv sicherstellen, dass das, was ich habe, etwas Besonderes darstellt. Kein Geld der Welt rechtfertigt eine mittelmäßige Version dessen, was Batman wert ist."

Und bei Afflecks bisherigen Regie-Arbeiten Gone Baby Gone, The Town und erst recht Argo darf man ihm durchaus Glauben schenken.

Erste Klappe erst bei voller Zuversicht

Die Dreharbeiten sollen bereits im Frühjahr 2017 starten, Affleck stellte aber klar, dass er sich nicht an derlei Zeitfenster richten werde, bloß um ein Datum zu erfüllen. "Wenn du die richtige Story hast, die richtige Idee, das richtige Ding - dann machst du den Film", sagte er bei TimesTalk. "Und genau das machen wir jetzt. Ich hoffe, dass wir das hinbekommen werden. Ich verbringe viel Zeit damit, arbeite aber auch an anderen Dingen."

Zudem wisse er, dass er sich an den guten Batman-Vertretern von Tim Burton und vor allem Christopher Nolan messen lassen müsse: "Ich will sichergehen, dass, wenn wir es machen, wir die große Vision und die Tradition der Typen wie Tim Burton, Chris Nolan und Christian Bale bedienen werden", versprach Affleck.

Klingt gut, was meint ihr?

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