Auch wenn es zu dem Thema geteilte Meinungen gibt, so hat James Cameron nach Auffassung eines US-Gerichts die Idee für seinen Film Avatar - Aufbruch nach Pandora nicht geklaut.

Avatar - Aufbruch nach Pandora - James Cameron hat Avatar-Idee nicht geklaut

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James Cameron hat nicht geklaut.
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Geklagt hatte Science-Fiction-Autor Bryant Moore vor gut zwei Jahren, da Cameron angeblich dessen eigene Idee übernommen hatte. 2,5 Milliarden US-Dollar wollte Moore einklagen. Die Handlung in den Drehbüchern von Moore aber würde sich "ganz offensichtlich von der in Avatar unterscheiden", wie das Gericht urteilt. Die einzige Gemeinsamkeit nämlich - Science-Fiction mit einer Liebesgeschichte - wäre zu vage, um unter Urheberschutz zu stehen.

Es ist übrigens nicht die einzige Klage, die gegen Cameron im Falle von Avatar gelaufen ist. Auch Eric Ryder reichte 2011 Klage ein, da er Camerons Firma Lightstorm Entertainment schon 1999 ein Konzept rund um Umweltschutz und einem animierten 3D-Film vorlegte. In diesem ging es um die Kolonisierung und Plünderung eines Mondes durch ein Unternehmen, während diese Welt eine wundersame Natur haben sollte.

Cameron und Ryder standen in Verhandlungen um das Konzept, die von Seiten Lightstorm Entertainment 2002 jedoch abgebrochen wurden. Ryder aber verlor ebenfalls vor Gericht.

Weltweit nahm Avatar 2,78 Milliarden Dollar ein, was ihm zum bisher erfolgreichsten Film macht. Aktuell plant der Regisseur drei weitere Filme.