Im Rahmen der NAB Technology Summit on Cinema sprach Produzent Jon Landau die Technik von Avatar 2 und dessen Nachfolger an, die mal wieder beeindrucken soll. Schon vor einigen Jahren wurde bekannt, dass zumindest Avatar 2 "real wirkendes" CGI-Wasser bekommen wird.

Avatar 2 - Unterwasser: Avatar-Sequels mit aufwendiger Technik

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In Avatar 2 geht es unter Wasser.
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Jon Landau sagte dazu, dass man ein Teil der schon an Avatar 1 beteiligten Künstler behalten habe, um zu schauen, wie man sogenanntes Performance Capture unter Wasser durchführen könne. Man konnte zwar das Wasser simulieren, jedoch nicht die Darstellung bzw. Erfahrung der Schauspieler. Daher werde man Performance-Capture in einem Wasserbecken durchführen.

Zum Einsatz komme dabei eine ähnliche Technik, wie man sie bereits im ersten Teil einsetzte bzw. reflektierende Markierungen vor dem Greenscreen. Zudem sei es für das Editieren und der Nachproduktion sehr wichtig, wie man die Referenz-Aufnahmen der Darsteller einfangen werde.

Jedenfalls soll die Geschichte der beiden Hauptcharaktere mit den beiden Fortsetzungen definitiv abeschlossen werden, was wohl bedeutet, dass man weiterhin auf Sam Worthington und Zoë Saldaña treffen wird.

Ansonsten habe man sich noch nicht entschieden, in welcher Framrate man drehen werde. Natürlich werde man wieder in 3-D drehen, zumal konvertierte Filme eben "kein richtiges 3-D" bieten würden.

Laut Jon Landau sei 3-D nicht revolutionär, sondern evolutionär. Und es benötige noch etwas Zeit, bis das Ganze wirklich auf dem Markt ankomme. In Russland und China würde es einen großartigen Markt dafür geben, dort gehen die Leute ins Kino, um das erste Mal einen Film in 3-D zu erleben. Genau das würden sie sich unter einem Kino-Erlebnis vorstellen. Ihnen dann einen Film in 2-D zu zeigen, wäre für sie ein Rückschritt.