Peter OsteriedEin Roadmovie wollte sie eigentlich nicht drehen, erklärte die Autorin Lorene Scafaria, die mit „Auf der Suche nach einem Freund fürs Ende der Welt“ ihr Regiedebüt gibt. Aber das Ende der Welt bietet sich dafür geradezu an, auch und besonders, weil die Tonalität der Geschichte immer wieder wechselt.
Es ist das Ende der Welt und ich fühle mich gut. Dieser Film ist die lebensbejahende Antithese zu Melancholia.FazitDas mag man als uneins ansehen, ist aber in Anbetracht der nahenden Apokalypse durchaus angemessen, gibt es doch ein Potpourri der menschlichen Reaktion zu sehen. Jeder wird mit dem Ende der Welt auf seine Art fertig.
Die Raummission, die dazu auserkoren war, einen auf die Erde zurasenden Asteroiden abzulenken, wurde vernichtet. Alle Hoffnung ist damit verloren. In drei Wochen wird ein Asteroid die Erde treffen und alles Leben auf ihr auslöschen.
Doch was tun mit der übrigen Zeit? Das ist eine Frage, die sich ein jeder stellt. Es gibt Aufstände, Selbstmorde, Resignation, wilde Partys. Jede erdenkliche Art, die verbliebene Zeit zu nutzen, wird von den Menschen zelebriert. Nur Dodge weiß nichts mit sich anzufangen.
Seine Frau hat ihn nach der Ankündigung vom Ende der Welt verlassen und bei seinen Freunden findet er auch keinen Halt, weil er nicht bis zum Finale Party machen will. Aber er lernt seine Nachbarin Penny kennen, die sich von ihrem Freund getrennt hat und gerne zu ihrer Familie zurück würde – aber Flugzeuge fliegen auch nicht mehr.
Steve Carell: der Komiker mit den traurigen Augen.Nach einem missglückten Selbstmordversuch wacht Dodge mit einem Hund auf, der an sein Bein festgebunden ist. Dabei ein Zettel: Sorry. So nennt er seinen Hund auch, der seinem Leben etwas Sinn gibt, muss er sich doch nun um jemanden kümmern.
Als die Aufstände das Wohnhaus erreichen, flieht Dodge mit Penny hinaus aufs Land. Sie begeben sich auf einen Roadtrip. Er auf der Suche nach einer alten High-School-Liebe, sie auf dem Rückweg zu ihren Eltern. Doch alles kommt ganz anders als erwartet…
Regie: Lorene ScafariaGenre: Romanze, KomödieFilmstart:
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Nach dem Film, beim rausgehen, konnte ich auch die Meinung der anderen hören.
Von dem was ich so mit bekommen habe, lag ich mit meiner Einschätzung recht gut.
Der Film ist total mies. Anfangs musste man noch schmunzeln. Aber dann wurde es leider nicht nur streckenweise recht langweilig.
Die Romanze zwischen den Hauptdarstellern wurde total unglaubwürdig dargestellt. Kann mich nicht erinnern so etwas je gesehen zu haben. Regie-Drehbuch-Total-Versagung