Peter OsteriedZum vierten Mal erleben Asterix und Obelix ein Realfilmabenteuer. Gerard Depardieu ist erneut der kräftige Dicke, der als Kind in den Zaubertrank gefallen ist. Asterix wurde jedoch einmal mehr neu besetzt. Diesmal darf sich Edouard Baer an dem kleinen, gewieften Gallier versuchen und macht dabei eine sehr gute Figur.
Enttäuschende Verfilmung eines der besten Asterix-Alben überhaupt. Die Einbeziehung der Normannen lässt den Film vollends entgleisen.FazitSollte man meinen, „Asterix & Obelix: Im Auftrag Ihrer Majestät“ würde lediglich auf dem Album „Asterix bei den Briten“ passieren, so irrt man. Denn es wurde auch noch „Asterix und die Normannen“ eingearbeitet – das aber eher schlecht als recht.
Caesar erobert Britannien, aber ein Dorf leistet wacker Widerstand. Doch da man zu verlieren droht, wird Teefax nach Gallien geschickt, um dort Zaubertrank zu besorgen. Natürlich helfen die Gallier gerne und schicken Asterix und Obelix, um Teefax und das Fass Zaubertrank zu begleiten. Zudem wird auch Majestix‘ Neffe Grautvornix mitgenommen, aus dem endlich ein Mann werden soll.
In Britannien angekommen, müssen Asterix und Obelix den Zaubertrank zum Dorf transportieren. Leichter gesagt als getan, denn beide sind auch auf der Suche nach einer Frau fürs Leben – oder wenigstens einer, die das Leben zeitweise bereichert. Und dann sind da auch noch die Normannen, die auf Caesars Geheiß geholt wurden, um das britische Dorf zu stürmen, aber eigentlich nur da sind, weil sie unbedingt die Angst kennen lernen wollen.
Vielleicht hatte man sich bei den Machern gedacht, dass man nach der Zeichentrickadaption von „Asterix bei den Briten“ aus den 80er Jahren etwas Neues bieten müsse, die Verquickung mit einem weiteren Album gerät hier aber sehr zum Nachteil der Geschichte. Denn alle Handlungselemente mit den Normannen, aber auch dem nervigen Grautvornix, sind Störfaktoren in der Geschichte.
Der Asterix ist neu, den Obelix spielt wieder Gerard Depardieu.Sie wurden nicht homogen eingearbeitet, sondern sind schlicht und ergreifend Füllmaterial. Selbst die Begründung, warum die Normannen nach Britannien kommen, ist so schwach, dass man im weiteren Verlauf dieses Plots gar nicht mehr darauf eingeht, sondern sich nur noch mit ihrer Suche nach der Angst beschäftigt.
Die Normannen-Szenen strecken den Film unnötig und lassen die Hauptgeschichte extrem zerfasern, denn immer dann, wenn endlich Schwung in die Geschichte kommt, wird sie von den Normannen brutal ausgebremst.
Regie: Laurent TirardGenre: Comicverfilmung, Abenteuer, KomödieFilmstart:
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und solcher Blödsinn kommt dabei raus, wenn man sich mit billige Vorurteile lächerlich macht, anstatt sich über den Französischen Film auch nur ein µ zu informieren
Der einzige gute Asterix war der ausm 1 Teil.
Und grade nach dem
Und grade nach dem ziemlich schwachen letzten Spielfilm
Ich gehe einfach mit niedrigen Erwartungen rein.
Christian Clavier wollte leider nicht mehr und bei Clovis Cornillac kommt zumindest bei mir das Gefühl auf mit Astertix bösem Zwilling "Immergrimm" konfrontiert zu sein.
ja, aber das ist ja kein Grund das man sich freiwillig enttäuschen lassen will!
Und grade nach dem ziemlich schwachen letzten Spielfilm