James Wans Aquaman gehört sicherlich zusammen mit Patty Jenkins' Wonder Woman 2 zu den beiden meist erwarteten Filmen innerhalb des DC Extended Universe. Es kommt nicht von ungefähr, dass beide Filme sich stark vom restlichen DX Extended Universe unterscheiden. Warner Bros.' Toby Emmerich ließ nun in einem Interview wissen, wieso sie sich für Wan als Regisseur entschieden haben.

James Wans Aquaman unterscheidet sich grundlegend von anderen Filmen des DC Extended Universe

Mit Aquaman steht im Dezember der nächste Film des - bis auf Patty Jenkins' Wonder Woman - bislang recht spektakulär gescheitertem DC Extended Universe an. Für Regisseur James Wan gilt es nun, das Ansehen des filmischen Äquivalents zu Marvel Studios ungleich erfolgreicherem Marvel Cinematic Universe - The Avengers: Infinity War hat unlängst die 2-Milliarden-Grenze bei den Einnahmen durchbrochen - mehr oder weniger wieder gerade zu biegen.

Gut für Aquaman: Auch wenn Arthur Curry bereits im unsäglichen Justice League geradezu verbraten wurde, könnte sein Hintergrund nicht weiter entfernt vom restlichen DC-Feld sein, was hier als Pluspunkt gezählt werden muss. Regisseur Wan musste sich also um fast keine Schadensbegrenzung in Sachen Setting kümmern und kann sich ganz darauf verlassen, dass sich das Publikum nahezu ohne Beigeschmack auf das Abenteuer Atlantis einlassen kann.

"Die Unterwasserwelt, in der mein Film stattfindet", so Wan auf Anfrage, "ist so abgegrenzt und so weit entfernt von den bisherigen DC-Filmen, dass es den Anschein macht, dass ich meinen eigenen Science-Fiction-Film inszeniere. Das ist eine komplett neue Unterwasserwelt, die bislang noch niemand in Live-Action gesehen hat."

Dass mit Wan ein ausgewiesener Horror-Spezialist das Ruder bei Aquaman übernimmt, war zwar angesichts des riesigen Erfolges mit Fast and the Furious 7 zu erwarten, in einem Interview ließ Warner Bros.' Film Chairman Toby Emmerich nun wissen, wieso sie sich für ihn entschieden haben.

"Er ist ein Franchise-Macher und -Schöpfer", so Emmerich. "Ich rechne es ihm an, dass das Conjuring-Universum entstanden ist. Er startete die Saw-Reihe und er startete das Insidious-Franchise. Darüber hinaus hat er das Fast-and-Furious-Franchise erweitert: sein Film - Fast and Furious 7 - ist der finanziell erfolgreichste. In Bezug auf Franchise-Macher und -Schöpfer gibt es also nicht allzu viele Namen. Das allein hat ihn in die engere Auswahl gebracht. Und er hat als Regisseur und Produzent viele Filme hier bei uns bei Warner Bros. und bei New Line Cinema verantwortet. Wir kennen ihn daher sehr gut."

In James Wans Aquaman spielen neben Jason Momoa als Arthur Curry / Aquaman noch Amber Heard als Mera, Nicole Kidman als Königin Atlanna, Patrick Wilson als Currys Halbbruder König Orm / Ocean Master, Dolph Lunndgren als König Nereus, Willem Dafoe als Nuidis Vulko, Yahya Abdul-Mateen II als David Kane / Black Manta sowie Randall Park als Dr. Stephen Shin mit.

Deutscher Kinostart ist der 20. Dezember 2018.