Laut Regisseur Peyton Reed wird sich Ant-Man and The Wasp fundamental vom ersten Teil unterscheiden. Was er über das kommende Sequel noch so zu sagen hatte, lest ihr hier.

Egal was Marvel Studios auch anpackt, egal wie unscheinbar ein Superheld auch zu sein scheint, es hat den Anschein, dass derzeit einfach alles gelingt. Selbst Ant-Man spielte weltweit satte 518 Millionen Dollar ein. Fast könnte man also meinen, dass selbst ein neuer Hulk, die Achillesferse von Marvel Studios erfolgreich sein könnte.

Sequel erhält ein neues Genre

In einem Interview sprach Ersatz-Regisseur Peyton Reed über das kommende Sequel Ant-Man and The Wasp, das offenbar nicht mehr dem Heist-Genre zuzuordnen sein wird.

"Es wird wahrscheinlich einige Aspekte geben, die dem Ton von Ant-Man entsprechen, aber wir haben ein komplett neues Muster für Ant-Man and The Wasp", so Reed. "Wir wissen, was diese Vorlage ist und wir haben ein komplett neues Genremuster fr den Film. Aber es soll eine Überraschung bleiben. Aber ja, es wurde bereits entschieden."

Autoren gefunden

Neben Reed, der erneut als Regisseur an Bord sein wird, kehren auch die Autoren Andrew Barrer und Gabriel Ferrari zurück, die bereits bei Ant-Man am Drehbuch mitgearbeitet haben, aber nicht in den Credits genannt wurden. Diese Nennung dürfte ihnen dieses Mal sicher sein, da sie das Drehbuch gemeinsam mit Hauptdarsteller Paul Rudd verfassen werden, der gemeinsam mit Reed auch das Drehbuch von Edgar Wright umgeschrieben hatte. Barrer und Ferrari gehören auch zu Paramount Pictures' Kreativteam rund um Autor Akiva Goldsman und arbeiten an Ideen für das Transformers-Universum.

Marvel Studios ist derzeit auch noch an Autor Adam McKay dran, der als Regisseur mit seinem Film The Big Short am Oscarrennen teilnimmt. Ob er als Autor für Ant-Man and The Wasp zurückkehrt, hänge laut Reed von seinem Terminkalender ab.

Sequel soll noch verrückter werden

Das Ziel für Ant-Man and The Wasp ist klar: es soll komplett anders sein und vor allen Dingen auch noch einmal einen Gang höher schalten und wesentlich verrückter werden.

"Das Ziel ist es, das beizubehalten, was wir an den Charakteren im ersten Film mochten, das Ganze gleichzeitig aber auch wesentlich verrückter zu gestalten", so Reed in einem anderen Interview.

Romantisch-heldenhafte Beziehung

Reed freue sich aber besonders darauf, die Beziehung zwischen Evangeline Lillys Charakter Hope van Dyne a.k.a. The Wasp und Scott Lang a.k.a. Ant-Man zu vertiefen. "Es ist eine andere Dynamik als das, was wir in den restlichen Marvel-Streifen gesehen haben. Na klar, man hat Captain America und Falcon. Aber diese Sache hier war in den Comics eine romantische und eine heldenhafte Beziehung. Es wird also viel Spaß machen, damit herumzuspielen und zu sehen, wie die Filmversion davon aussehen wird."

Ant-Man and The Wasp startet voraussichtlich am 6. Juli 2018 in den Kinos.

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