In einem Interview enthüllte Regisseur Peyton Reed, warum das Sequel zu Ant-Man den Titel Ant-Man and The Wasp trägt und sprach auch über den Flop von Fantastic Four.

Peyton Reed, der Regisseur, der für Edgar Wright einsprang und mit Ant-Man einen unterhaltsamen Streifen ablieferte, ist auch beim Sequel Ant-Man and The Wasp so gut wie dabei, wie er in einem Interview mitteilte.

"Wir befinden uns noch in Verhandlungen, aber ich denke, es sieht gut aus", so Reed. "Ich denke, das Reizvolle an einer Rückkehr ist die Möglichkeit, den Film von Grund auf aufzubauen. Und da sind Dinge, die wir im ersten Film vorbereitet haben und die wir im zweiten Film nun einlösen wollen. Da wir die Herkunft der Charaktere bereits behandelt haben, können wir nun wirklich einzigartige, unterschiedliche und verrückte Gebiete angehen."

Ant-Man and The Wasp wird auch der erste Superheldenstreifen sein, in dem sowohl ein Superheld als auch eine Superheldin gleichberechtigt im Titel und im Film auftauchen. Ein Zeichen, dass es Marvel Studios ernst ist mit der Einführung von Superheldinnen. Bereits im ersten Ant-Man wurde angedeutet, dass Hope van Dyne in den Wasp-Anzug schlüpfen würde.

"Es war einfach so organisch für die Charaktere von Ant-Man und Wasp. Ihr letzter Satz im Film - 'Es wurde auch Zeit' - Der passt sehr gut zu ihrem Charakter und der Geschichte des Films. Aber es geht auch um etwas wesentlich Größeres. Es ist verdammt noch mal an der Zeit: Wir werden einen kompletten, sehr, sehr vollendeten Helden im nächsten Film haben, der rein zufällig auch eine Frau ist."

Was bei Fantastic Four schief ging

Ant-Man spielte weltweit über 500 Millionen Dollar ein und hat sich somit als kleiner Überraschungs-Hit für Marvel Studios entpuppt. Nicht jeder Superheldenstreifen kann das von sich behaupten. Besonders 20th Century Fox' und Regisseur Josh Tranks Fantastic Four nicht. Der Film floppte nicht zuletzt wegen den massiven kreativen Differenzen zwischen Trank und dem Studio so sehr, dass er 20th Century Fox ein Minus von über 100 Millionen Dollar eingebracht hat. Wie konnte das passieren?

"Die Fantastic Four waren in den Comics für Marvel immer der Gipfel, die Kronjuwelen - sie waren die erste Familie bei Marvel Comics. Die beiden existierenden Versionen unterscheiden sich wirklich stark voneinander. Eine richtet sich an sehr junge Kinder und an ein breites Publikum, die andere war eine wesentlich düstere Version. Ich persönlich finde einfach, dass sie nicht den richtigen Ton getroffen haben."

Man müsse das Original nun mal ernst nehmen und einen optimistischen Ton treffen. Er selbst sei ebenfalls an einem Fantastic Four-Film interessiert, aber momentan gelte seine Aufmerksamkeit voll und ganz Ant-Man and The Wasp.

Ant-Man and the Wasp startet voraussichtlich am 6. Juli 2018 in den Kinos.

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