Peyton Reed, der zuvor noch als Ersatz für Edgar Wright bei Marvel Studios' Ant-Man einsprang, befindet sich derzeit in Verhandlungen um eine Rückkehr als Regisseur für das Sequel Ant-Man and the Wasp.

Marvel Studios' Ant-Man war wahrscheinlich das riskanteste Projekt bis dato für das erfolgsverwöhnte Studio. Alle bisherigen Superhelden waren entweder charismatische Figuren, wurden von charismatischen Darstellern verkörpert oder waren zumindest im Team, um ein möglichst breites Publikum anzusprechen. Ant-Mans Scott Lang ist weder charismatisch, noch ist es sein Darsteller Paul Rudd. Dafür punktete der Film mit einer originellen Herangehensweise, die zum Teil noch Edgar Wrights Drehbuch zu verdanken ist. Der ist aufgrund kreativer Differenzen abgesprungen. Doch darf man den Darstellern, allen voran Evangeline Lilly Glauben schenken, dann war sein Ersatz Peyton Reed die bessere Wahl als Regisseur. Reed schrieb das Drehbuch gemeinsam mit Hauptdarsteller Rudd in einigen Punkten um, fügte mehr Humor und mehr Action hinzu und das Ergebnis wurde ein Überraschungshit für Marvel Studios mit über 450 Millionen Dollar weltweitem Einspiel. Und die Einnahmen könnten noch weiter steigen, denn der Film ist erst letzte Woche in China gestartet, wo er am Wochenende über 40 Millionen Dollar einnahm.

Nun befindet sich das Studio im Gespräch mit Reed für eine Rückkehr als Regisseur für das Sequel Ant-Man and the Wasp. Die Hoffnung ist die, dass Reed sich noch besser einbringen kann, da er dieses Mal von Anfang an dabei wäre. Ant-Man selbst wird seinen nächsten Auftritt in Captain America: Civil War haben.

Ant-Man and the Wasp startet voraussichtlich am 6. Juli 2018 in den Kinos.

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