Ant-Man and the Wasp startet bereits Ende Juli in den Kinos. Doch wer erwartet, dass hier auf die Geschehnisse aus The Avengers: Infinity War Bezug genommen wird, muss sich auf eine Enttäuschung gefasst machen.

Evangeline Lilly und Paul Rudd in Ant-Man and the Wasp

Mit Ant-Man and the Wasp steht der nächste Marvel-Streifen in den Startlöchern. Kurz nach den verheerenden Geschehnissen in The Avengers: Infinity War stellt sich natürlich die Frage, inwiefern sich Ant-Man inhaltlich einordnen wird. Schließlich wird der durchschnittliche Kinogänger erwarten, dass in irgendeiner Form auf Infinity War Bezug genommen wird. Während sich die Verbindungen zum gesamten Avengers-Universum im ersten Film bis auf einen größeren Cameo-Auftritt noch in Grenzen hielten, kommt Regisseur Peyton Reed dieses Mal nicht drumrum, denn immerhin muss er auch die Geschehnisse aus The First Avenger: Civil War verarbeiten.

"Wir konnten die Umstände in Civil War nicht ignorieren", so Reed. "Was haben Hank Pym und Hope van Dyne über sein Techtelmechtel mit den Avengers gedacht und wussten sie im Vorfeld davon? Wie haben sie sich dabei gefühlt? Das muss mit Sicherheit zu Spannungen im besten Fall und zu einem Vertrauensbruch im schlimmsten Fall geführt haben, da Hank Pym im ersten Film eine ganz klare Meinung zu Tony Stark und den Avengers kommuniziert hat und seine eigene Technologie mit aller Macht verteidigt. Das war also der richtige Zeitpunkt, um die Charaktere weiterzuentwickeln."

Tatsächlich sind die Geschehnisse in Civil War laut Reed enorm wichtig für Ant-Man and the Wasp. Und was ist mit Infinity War? Von diesem jüngsten Marvel-Streifen soll das Sequel zum 2015er-Überraschungshit relativ unabhängig sein. "Auch hier steht genug auf dem Spiel, auch Persönliches, sodass man nicht auch noch mit dem umgehen muss, was woanders passiert."

Bestätigt ist aber schließlich auch, dass Ant-Man and the Wasp zeitlich zumindest noch vor dem Finale in Infinity War spielt. Zudem ließ Stephen Broussard, Produzent des Filmes, nun auch wissen, warum Ant-Man in Infinity War keinen Auftritt hat: "Nach seinem Abenteuer in Civil War sagte er sich, dass er solche Abenteuer lieber auslassen wolle und hat mit der Regierung einen Deal ausgehandelt: er wurde unter Hausarrest gestellt. Und so startet das Sequel. Er trägt eine Fußfessel und steht unter Hausarrest", so Broussard.

Allerdings zeigen Bilder von den Dreharbeiten zu Avengers 4, dass Scott Lang a.k.a. Ant-Man im direkten Sequel zu Infinity War auftauchen wird. Gut möglich also, dass ihn die Ereignisse am Ende von Infinity War direkt betreffen, Stichwort: Tochter, und er sich wieder den Avengers anschließt, um sie zu retten.

Synopsis

Aus dem Marvel Cinematic Universe kommt ganz frisch Ant-Man and the Wasp - ein neues Kapitel mit Superhelden, die über die außergewöhnliche Fähigkeit zu schrumpfen verfügen. Nach den Ereignissen aus The First Avenger: Civil War muss sich Scott Lang mit den Konsequenzen seiner Entscheidung herumschlagen, Superheld und Vater zugleich zu sein. Mitten in dieser Phase, sein Privatleben mit seiner Verantwortung als Ant-Man in Einklang zu bringen, wird er von Hope van Dyne und Dr. Hank Pym mit einer heiklen wie dringenden Mission beauftragt: Wieder einmal muss Scott sein Kostüm anlegen und Seite an Seite mit The Wasp als Team auftreten, um Geheimnisse aus der Vergangenheit aufzudecken.

In Regisseur Peyton Reeds Sequel Ant-Man and the Wasp kehren Paul Rudd als Scott Lang / Ant-Man, Evangeline Lilly als Hope van Dyne / The Wasp neben Michael Douglas und Michael Pena zurück. Neu dabei sind Michelle Pfeiffer, Walton Goggins, Laurence Fishburne. Des Weiteren dabei sind Hannah John-Kamen, Judy Greer, Abby Ryder Fortson, Randall Park und Vanessa Ross.

Ant-Man and the Wasp startet hierzulande am 26. Juli 2018 in den Kinos.