In einem Interview teilte Ant-Mans Drehbuchautor Adam McKay mit, dass die, gemeinsam mit Ant-Man-Darsteller Paul Rudd durchgeführten Drehbuchänderungen dazu geführt haben, dass Ant-Man nun größer, aggressiver und um eine gigantische Action-Sequenz reicher ist.

Ant-Man - Drehbuchänderungen machten den Film größer, aggressiver und um eine gigantische Action-Sequenz reicher

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Peyton Reeds Ant-Man startet am 23. Juli 2015
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Marvel Studios' Ant-Man wird seinen Auftakt in Marvels Phase 3 haben. Damit gehört Ant-Man zu einen der Superhelden, die einen relativ späten Einstieg erhalten. Das kann an sich schon ein schweres Unterfangen werden, Ant-Man an den Kinokassen zu etablieren, zumal er auch nicht zu den bekanntesten und beliebtesten Superhelden gehört. Doch das bedeutet auch, dass es eine Chance ist, als Regisseur eine freiere Hand zu haben, was die Inszenierung angeht, kreativer sein zu dürfen.

Leider hatten Marvel Studios und der ursprünglich als Regisseur vorgesehene Edgar Wright kreative Differenzen, weswegen Wright aus dem Projekt stieg. Mittlerweile ist Peyton Reed als neuer Regisseur eingesprungen. Doch bevor Reed kontaktiert wurde, sprach Marvel Studios auch mit Adam McKay, der unter anderem Anchorman inszenierte. Schlussendlich wurde daraus zwar nichts, McKay willigte allerdings ein, als Drehbuchautor an Bord zu kommen. Und als solcher schrieb er gemeinsam mit Ant-Man-Darsteller Paul Rudd das Drehbuch von Edgar Wright und Joe Cornish gehörig um, so dass es am Ende actionlastiger wurde, wie er nun in einem Interview mitteilte.

"Rudd rief mich an, als Edgar Wright das Projekt verließ, und teilte mir mir, worum es ging", so McKay. "Ich traf mich also mit Marvel, und ich war etwas skeptisch, da ich mit Edgar befreundet bin, und nicht wusste, was los war. Und als ich also erfuhr, was passiert ist, und dass Edgar von Bord gegangen ist, und dann das Material sah, dachte ich mir nur, 'Gott, das ist ziemlich cool'. Schlußendlich wollte ich aber nicht als Regisseur einspringen, ich hatte einfach zuviele andere Projekte am laufen, und es war zu eng. Aber ich dachte mir, 'Weißt du was, ich könnte das Ding umschreiben, und ich kann vieles wettmachen durch die Überarbeitung.'"

Also setzte er sich mit Rudd gemeinsam an die Überarbeitung und war sogar überrascht von Rudds Gespür für Dialoge. Sechs bis acht Wochen setzten sie sich ran, und führten massive Änderungen am Skript durch. Er sei auch sehr zufrieden und äußerst stolz auf das Ergebnis, das auf einem sehr guten Drehbuch von Edgar Wright aufbaue.

"Ich wuchs mit Marvel Comics auf, also war der Geek in mir im siebten Himmel, als ich die Chance hatte, eine gigantische Actionszene in den Film einzubauen. Ich war so aufgeregt. So machten wir es auch. Wir haben einige coole neue Actionszenen eingebaut. Vieles von dem, was Edgar geschrieben hat, die vielen Dialoge und Charaktere sind auch noch drin."

So haben sie das Drehbuch nicht nur stringenter gemacht, sie haben es insgesamt aggressiver, klarer und an einigen Stellen auch witziger gestaltet.