Laut der New York Post, die sich auf anonyme und gut informierte Quellen beruft, plant Amazon einen werbefinanzierten Videoservice.

amazon - Gerücht: Amazon plant werbefinanzierten Videodienst

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Kommt ein werbefinanzierter Videodienst?
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Starten soll dieser schon Anfang nächsten Jahres, wobei abzuwarten bleibt, ob dieser letztendlich wirklich kostenlos sein wird. Bereits Anfang des Jahres berichtete das Wall Street Journal über einen solchen Videodienst.

Ein Analyst erwartet der New York Post zufolge einen Monatspreis, der deutlich unter dem der Konkurrenz liegt. Im Durchschnitt zahlt man bei Netflix, Hulu und Co. etwa 8 Euro.

Bereits jetzt bietet das Unternehmen seinen Prime-Mitgliedern unter anderem den Streamingdienst Prime Instant Video, über den sich Serien und Filme ohne zusätzliche Gebühren anschauen lassen. In den USA kostet die Prime-Mitgliedschaft im Jahr 99 US-Dollar, in Deutschland hingegen 49 Euro jährlich.

Im Bereich Videos bzw. Filme und Serien ist Amazon aber viel tiefer verwurzelt, betreibt das Unternehmen schließlich mit Instant Video nicht nur ein Leih- und Kaufportal und bietet entsprechende Werbeanzeigen für Videos an , sondern es produziert auch eigene Serien.

Amazon wollte den Bericht bislang nicht kommentieren. Es ist aber durchaus nicht unwahrscheinlich, dass Amazon einen solchen Dienst mit Werbeunterbrechungen oder dergleichen anbieten wird. Es ist zu erwarten, dass das Unternehmen damit einerseits die Prime-Mitgliedschaft attraktiver gestalten und andererseits Produkte direkt bewerben möchte.