Am 26. Februar wird Amazon sein Angebot um Prime Instant Video erweitern, einem Video-on-demand-Dienst, der allen Prime-Kunden zur Verfügung stehen wird. Parallel dazu hebt man den Preis für Amazon Prime an: pro Jahr verlangt das Unternehmen 49 Euro.

Prime Instant Video - Amazons Video on Demand: Größte Konkurrenz für Watchever & Co.

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Ab dem 26. Februar bietet Amazon Filme und Serien zum Streaming an.
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Das bedeutet also, dass man für das Geld nicht mehr nur die Prime-Features erhält, sondern auch kompletten Zugriff auf ein Streaming-Angebot mit anfangs 12.000 Filmen und Serienfolgen - abgegriffen von der Amazon-Tochter Lovefilm. Versprochen wird, das Angebot dort im Laufe der Zeit weiter auszubauen und Filme in ihrer Originalfassung anzubieten. Darüber hinaus wolle man einige der Filme noch vor ihrer TV-Ausstrahlung aufnehmen.

"Man kann damit rechnen, dass es bei uns viele eigenproduzierte Serien geben wird", erklärt Amazon-Geschäftsführer Ralf Kleber. Dazu gehören auch Alpha House und Betas. Wer sich bis zum 26. Februar dafür entscheidet, zahlt erst einmal nur 29 Euro.

Gerade die Konkurrenz dürfte angesichts des Preises schlucken, kosten Maxdome und Watchever doch 96 Euro im Jahr. Und hier bekommt man nur einen Streaming-Dienst, nicht aber gleich noch Amazon Prime mit hinzu.

Wer die jeweiligen Filme und Serien anschauen möchte, kann dies zumindest offline nur mit einem Kindle Fire - vorerst. Dafür aber wird das Streaming-Angebot unter anderem auf Konsolen (Microsoft, Sony, Nintendo) mit entsprechenden Apps, Smart-TVs und Smartphones sowie Tablets vorhanden sein.

Ob auch eine App für Apple TV angeboten wird, ist zwar nicht bekannt, doch via Airplay soll man vom iPad und iPhone aus die Inhalte am TV streamen können.

Mehr dazu unter dem Link weiter unten.