Robert Redford hat für seine Darstellung in All Is Lost keine Oscar-Nominierung erhalten. Und das überraschte nicht nur diejenigen, die den Film bereits gesehen haben, sondern ebenso den Schauspieler. Für ihn ist klar, wem er die Schuld in die Schuhe schieben muss.

Auf einer Pressekonferenz wurde er darauf angesprochen und sagte: "Die meiste Zeit meiner Karriere war ich ein Teil Hollywoods und bin sehr froh darüber. Hollywood ist aber, was es ist. Ein Unternehmen. Es wird viel Wahlkampf betrieben und es kann sehr politisch sein." Wenn für einen Film gestimmt werden solle, dann hänge das unter anderem von den Werbekampagnen an.

Er sucht bei Lionsgate und Roadside Attractions die Schuld, da der Film kaum Werbekampagnen hatte. Er könne nicht sagen, wovor sie Angst hatten - entweder wollten sie kein Geld ausgeben oder seien einfach unfähig gewesen. Letztendlich habe eine Kampagne gefehlt, um zum Mainstream zu wechseln.

Nachtragend ist Robert Redford aber nicht: "Ob es wunderbar gewesen wäre, nominiert zu sein? Natürlich, aber ich bin deshalb nicht traurig."

Welche Filme und Schauspieler sich vielleicht über eine der begehrten Trophäen freuen dürften, sagt euch unsere Oscar-Nominierungen-Übersicht.