Last Supper - das letzte Mahl bzw. auch das letzte Abendmahl, wenn man die biblische Andeutung aus Prometheus - Dunkle Zeichen weiterspinnen möchte, lautet der Titel des just veröffentlichten Prologs zu Regisseur Ridley Scotts Alien: Covenant.

Ein letztes Mal Party machen und gemeinsam essen und trinken - das ist der Plan der Crew des Raumschiffs Covenant, bevor sie in den Cryoschlaf versetzt wird, um eine Reise zu einer weit entfernten Galaxie anzutreten, wo sie einen Planeten erschließen soll - nicht aber, ohne vorher den Captain (James Franco) in den tiefen Schlaf zu schicken. Fünf Minuten, die ausreichen, um die Atmosphäre vorzubereiten und die Stimmung und möglichen Konflikte an Bord der Covenant anzudeuten. Und kleine Referenzen an Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt sind ebenfalls versteckt.

Synopsis

Regisseur Ridley Scott kehrt mit Alien: Covenant in das Universum zurück, das er in Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt erschaffen hat und schließt direkt an sein bahnbrechendes Science-Fiction-Werk von 1979 an. Alien: Covenant spielt rund zehn Jahre nach den Ereignissen aus Prometheus - Dunkle Zeichen.

Die Covenant ist ein Kolonieschiff, dessen Aufgabe es ist, einen neuen Planeten zu erschließen. Zu diesem Zweck sind 2000 Kolonisten im tiefen Cryoschlaf an Bord. Die Crew besteht daher zum größten Teil aus Zivilisten und Wissenschaftlern. Amy Daniels, Waterstons Charakter, ist etwa eine Pilotin und für das Terraforming zuständig, das Erschließen des neuen Planeten. Nur wenige Soldaten sind an Bord, um für die Sicherheit zu garantieren. Die meisten Crewmitglieder sind sogar Paare wie man im Prolog sehen kann. Auf dem Weg zu einem entfernten Planeten am Rande der Galaxie entdeckt die Besatzung ein vermeintlich unerforschtes Paradies, das in Wahrheit eine dunkle, gefährliche Welt ist. Dessen einziger Bewohner ist der synthetische David (Michael Fassbender), Überlebender der gescheiterten Prometheus-Expedition.

Neben Katherine Wasterson, die angeblich Ripleys Mutter spielt, ist auch Michael Fassbender wieder dabei - und das gleich in zwei Rollen: einmal als bereits bekannter Android David und einmal in einer verbesserten Version namens Walter. Darüber hinaus sind James Franco, Carmen Ejogo, Callie Hernandez, Amy Seimetz und Jussie Smollett, Billy Crudup sowie Danny McBride mit von der Partie. Auch Noomi Rapace, die zunächst nicht mehr dabei sein sollte, wird wohl zumindest einen Cameo-Auftritt in ihrer Rolle als Elizabeth Shaw absolvieren.

Alien: Covenant, der erste Film einer Prequel-Trilogie startet hierzulande am 19. Mai 2017 in den Kinos.