In einem aktuellen Interview sprach Regisseur Ridley Scott erneut über Alien: Covenant und versprach das volle Alien-Programm für Fans. Zudem lobte er H.R. Gigers außergewöhnliches Alien-Design, ohne das es den Film wohl nie gegeben hätte.

Eine ganze Prequel-Trilogie plant Regisseur Ridley Scott zu drehen. Dazu hat er 16 Wochen für Dreaharbeiten in Australien anberaumt, um die Filme back to back zu inszenieren. Diese Trilogie, die mit Alien: Covenant beginnt, soll die Brücke zu Scotts Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt von 1979 schlagen.

Das volle Alien-Programm

Nicht wenige Fans waren enttäuscht darüber, dass Prometheus doch nicht wirklich alle Fragen beantwortete, wie es zunächst kommuniziert wurde. Doch dafür will Scott nun mit der Alien: Covenant-Trilogie sorgen. "Es gab immer diese Diskussion: Ist Alien, der Charakter, das Biest ausgeschöpft oder nicht? Wir werden das volle Programm haben: Eier, Facehugger, Chestburster und auch den großen Kerl. Ich denke, wir können noch über ein oder zwei Runden gehen", so Scott. Spätestens im zweiten Teil der Prequel-Trilogie wird es also ein Wiedersehen mit dem Xenomorph geben.

H.R. Gigers Meisterwerk

Das alles wäre gar nicht möglich gewesen, wenn der Schweizer Künstler H.R. Giger nicht gewesen wäre. Gleich als sich Scott mit Giger traf, wusste er, dass sie etwas Besonderes hatten. "Er war ein Künstler, durch und durch, aber auch sehr geschäftstüchtig. Es gab kein Rock 'n' Roll - nun, ein wenig, aber er brachte das niemals ans Set. Und ich wusste, dass ich mit dieser Kreatur, die er erschuf, etwas Spezielles in der Hand hatte. Ohne diese Kreatur wäre der Film niemals so geworden."

Synopsis

Ridley Scott kehrt mit Alien: Covenant - dem zweiten Kapitel der Prequel-Trilogie, die mit Prometheus - Dunkle Zeichen begann - in das Universum zurück, das er in Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt erschaffen hat und schließt direkt an sein bahnbrechendes Science-Fiction-Werk von 1979 an. Auf dem Weg zu einem entfernten Planeten am Rande der Galaxie entdeckt die Besatzung des Kolonieschiffs Covenant ein vermeintlich unerforschtes Paradies, das in Wahrheit eine dunkle, gefährliche Welt ist. Dessen einziger Bewohner ist der synthetische David (Michael Fassbender), Überlebender der gescheiterten Prometheus-Expedition.

Die Synopsis selbst ist schon voller Fragen, wenn man Prometheus - Dunkle Zeichen gesehen hat. Zum einen stellt sich die Frage nach dem Verbleib von Elizabeth Shaw (Noomi Rapace) und zum anderen muss man sich fragen, wie David das überstehen konnte, was ihm in Prometheus widerfahren ist. Es bleibt spannend, zu erfahren, wie es weitergehen wird.

Der erste Teil der geplanten Trilogie Alien: Covenant startet voraussichtlich am 6. Oktober 2017 in den Kinos.

Bilderstrecke starten
(50 Bilder)