Eigentlich soll Covenant der erste Film einer neuen Trilogie werden. Doch Regisseur Ridley Scott denkt offenbar auch darüber nach, nur noch einen weiteren zu inszenieren. Daneben spricht er im Interview auch über Prometheus - Dunkle Zeichen.

Dreht Ridley Scott nur noch einen weiteren Alien-Streifen?

Der Plan sah es eigentlich vor, dass nach Alien: Covenant noch Alien: Awakening und ein weiterer Alien-Film folgen sollten, um die Prequel-Trilogie abzuschließen. Aber so sicher scheint Regisseur Ridley Scott nun doch nicht mehr zu sein. In einem Interview sagte er dazu: "Ich weiß es nicht, ich werde vielleicht noch zwei weitere Filme drehen, vielleicht auch nur noch einen, ich weiß es nicht."

Sicher ist, dass Scott noch 2018 den nächsten Film drehen will, der unter Umständen Awakening heißen wird. Tatsächlich hieß so Neill Blomkamps Alien-Projekt, das bekanntlich scheiterte. Scott plant, den nächsten Alien-Film innerhalb von 21 Monaten in die Kinos zu bringen. Derzeit sitze er seinen Angaben nach am Drehbuch. Das werde aber schon bald fertiggestellt sein.

Dass Scott nun unsicher darüber ist, ob er mehr als einen weiteren Alien-Film drehen will, liegt sicher nur daran, dass er mit The Cartel und All the Money in the World noch zwei weitere Filme in der Pipeline hat, der britische Filmemacher ist immerhin auch schon 79 Jahre alt.

Prometheus

Was Prometheus angeht, so zeigte sich Scott bestürzt darüber, dass der Film den Fans nicht gefallen hat. "Wir sahen, dass die Fans ziemlich frustriert waren. Sie wollten mehr vom originalen Monster sehen. Und ich dachte, sie hätten es satt. Also dachte ich, 'Wow, okay, ich lag falsch'. Die Fans sind auf eine gewisse Weise - und auch wenn sie nicht das letzte Wort haben - die Reflektion der eigenen Zweifel. Auf einmal bemerkt man, 'Ich lag falsch' oder 'Ich hatte recht'. ich denke, man ist nicht vernünftig, wenn man die Reaktion der Fans nicht mit einbezieht."

Klingt vernünftig. Weniger vernünftig ist allerdings Scotts Vermutung, die Fans hätten lediglich das Design des Xenomorphs in Prometheus beanstandet. Aber vielleicht hat er bereits bei Alien: Covenant an die Fans gedacht?

Synopsis

Regisseur Ridley Scott kehrt mit Alien: Covenant in das Universum zurück, das er in Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt erschaffen hat und schließt direkt an sein bahnbrechendes Science-Fiction-Werk von 1979 an. Alien: Covenant spielt rund zehn Jahre nach den Ereignissen aus Prometheus - Dunkle Zeichen.

Die Covenant ist ein Kolonieschiff, dessen Aufgabe es ist, einen neuen Planeten zu erschließen. Zu diesem Zweck sind 2000 Kolonisten im tiefen Cryoschlaf an Bord. Die Crew besteht daher zum größten Teil aus Zivilisten und Wissenschaftlern. Amy Daniels, Waterstons Charakter, ist etwa eine Pilotin und für das Terraforming zuständig, das Erschließen des neuen Planeten. Nur wenige Soldaten sind an Bord, um für die Sicherheit zu garantieren. Die meisten Crewmitglieder sind sogar Paare wie man im Prolog sehen kann. Auf dem Weg zu einem entfernten Planeten am Rande der Galaxie entdeckt die Besatzung ein vermeintlich unerforschtes Paradies, das in Wahrheit eine dunkle, gefährliche Welt ist. Dessen einziger Bewohner ist der synthetische David (Michael Fassbender), Überlebender der gescheiterten Prometheus-Expedition.

Neben Katherine Wasterson ist auch Michael Fassbender wieder dabei - und das gleich in zwei Rollen: einmal als bereits bekannter Android David und einmal in einer verbesserten Version namens Walter. Darüber hinaus sind James Franco, Carmen Ejogo, Callie Hernandez, Amy Seimetz und Jussie Smollett, Billy Crudup sowie Danny McBride mit von der Partie. Auch Noomi Rapace, die zunächst nicht mehr dabei sein sollte, wird wohl zumindest einen Cameo-Auftritt in ihrer Rolle als Elizabeth Shaw absolvieren.

Alien: Covenant, der erste Film einer Prequel-Trilogie startet hierzulande am 18. Mai 2017 in den Kinos.