Alien: Covenant ist noch gar nicht in den Kinos angelaufen, da lässt Regisseur Ridley Scott wissen, dass er womöglich noch dieses Jahr mit den Dreharbeiten zum Sequel beginnen wird - das Drehbuch steht bereits.

Aliens-Stimmung in Alien: Covenant

Ridley Scott war schon immer ein sehr produktiver Filmemacher. Mit einer einzigen Ausnahme innerhalb seiner Dekaden umspannenden Karriere hat er nie länger als drei Jahre zwischen zwei Filmen verstreichen lassen, zwei Jahre waren sogar die Regel. Doch seit Prometheus - Dunkle Zeichen hat der mittlerweile 79-Jährige jedes Jahr einen Film raus. Viel hilft viel mag hier zwar nicht unbedingt stimmen, immerhin gelten gerade die Spätwerke des Altmeisters als nicht gerade seiner Legendenbildung dienlich (ick hör dir trapsen, Quentin!), doch man kann sich dem Eindruck nicht erwehren, dass Scott noch einige Ideen umsetzen will, bevor es unwiderruflich "Cut" für ihn heißt. Dass der Mann nebenher noch als Produzent bei zahlreichen TV-Serien und anderen Filmen auftritt, macht den Braten auch nicht mehr fett.

Sequel zu Alien: Covenant steht bereits in den Startlöchern

Und wie arbeitsam der Gute ist, zeigt sich allein bereits an der als Trilogie ausgelegten Alien: Covenant-Reihe. Ursprünglich sollte es ja eigentlich eine Prometheus-Trilogie werden. Aber die schlechten Kritiken und das allgemein eher negative Echo der Fans ließen Scott, nicht zuletzt durch Neill Blomkamps Alien-5-Pläne alarmiert, umdenken. Auf einmal hieß es nicht mehr Alien: Paradise Lost, sondern Alien: Covenant und war auch kein Sequel zu Prometheus - Dunkle Zeichen, sondern der Start einer neuen Prequel-Trilogie, die sich ganz augenscheinlich mehr an James Camerons Aliens - Die Rückkehr denn an Scotts eigenem Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt orientiert.

Und Scott hat keine Zeit zu verlieren. Während Alien: Covenant in den finalen Post-Production-Zügen liegt, ist das Drehbuch zum Sequel bereits fertig, wie er wissen ließ. "Bis zu einem gewissen Grad muss man mit Erfolg rechnen", so Scott auf Anfrage. "Und dann sollte man darauf vorbereitet sein. Man will keine Lücke von zwei Jahren zwischen den Filmen. Ich werde nächstes Jahr bereit sein, wieder loszulegen."

Die Aussage traf Scott bereits im vergangenen Jahr. Damit meint er also dieses Jahr. Dass er die Filme quasi back to back drehen wollte, das hatte er bereits vor den Dreharbeiten zu Alien: Covenant durchsickern lassen. Wenn der neue Alien-Film also kein monumentaler Flop wird, könnte man 2018/2019 schon das Sequel sehen.

Alien: Covenant

Neben Katherine Wasterson, die angeblich Ripleys Mutter spielt, ist auch Michael Fassbender in Alien: Covenant wieder dabei - und das gleich in zwei Rollen: einmal als bereits bekannter Android David und einmal in einer verbesserten Version namens Walter. Darüber hinaus sind James Franco, Carmen Ejogo, Callie Hernandez, Amy Seimetz und Jussie Smollett, Billy Crudup sowie Danny McBride mit von der Partie. Auch Noomi Rapace, die zunächst nicht mehr dabei sein sollte, wird wohl zumindest einen Cameo-Auftritt in ihrer Rolle als Elizabeth Shaw absolvieren.

Alien: Covenant, der erste Film einer Prequel-Trilogie startet hierzulande am 19. Mai 2017 in den Kinos.