Nachdem nun der erste Teaser-Trailer zu Alien: Covenant veröffentlicht wurde, dürfen nun auch die Details von dem Alien-Showcase in New York publik gemacht werden - und Katherine Waterston hat Interessantes zu sagen.

Da lauert das ultimative Böse um die Ecke

Regisseur Ridley Scott dürfte die Fan-Community mit dem ersten Teaser-Trailer zu Alien: Covenant definitiv heiß gemacht haben auf den Mai 2017, wenn der erste Teil der als Trilogie ausgelegten Prequel-Reihe zum Original Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt in die Kinos kommt.

Ein in der Reihe nie gesehener Grad an Gewalt

Der Teaser offenbarte dabei einen Blick auf die offenbar erste von mehreren "Alien-Geburten". Diese Szene gab es beim Showcase in New York in vollem Glanz zu bestaunen. Danach sprach Hauptdarstellerin Katherine Waterston über den Film und nahm dabei auch Bezug zur Gewalt.

"Es ist wahnsinnig", so Waterston. "Es ist definitiv gruselig. Ich denke, die Leute werden es verdauen können, aber es wird ein richtiger Nervenkitzel. Ich glaube nicht, dass der Film das Leben von irgendjemandem zerstören wird oder dergleichen, aber es wird definitiv gruselig. Der Film hat auch Momente der Leichtigkeit und eine wunderbare Dynamik zwischen den Personen. Das war das Großartige am Original. Man hatte wirklich das Gefühl, dass man diese Leute kannte. Sie waren so einzigartig und daher war es umso tragischer, sie sterben zu sehen."

Welche Rolle die Covenant spielt

ACHTUNG: SPOILERGEFAHR! Das Folgende enthält Details zur Story, die zwar in jeder kommenden Synopsis und Inhaltsangabe und Kritik stehen werden, aber ihr seid dennoch gewarnt.

Die Covenant ist ein Kolonieschiff, dessen Aufgabe es ist, einen neuen Planeten zu erschließen. Zu diesem Zweck sind 2000 Kolonisten im tiefen Cryoschlaf an Bord. Die Crew besteht daher zum größten Teil aus Zivilisten, Wissenschaftlern. Amy Daniels, Waterstons Charakter, ist etwa eine Pilotin und für das Terraforming zuständig, das Erschließen des neuen Planeten. Nur wenige Soldaten sind an Bord, um für die Sicherheit zu garantieren. Die meisten Crewmitglieder, so Waterston, sind sogar Paare.

"Und dann findet sie (gezwungenermaßen) heraus, dass viel mehr in ihr drin steckt", so die Schauspielerin. "Das ist eine gewisse Ähnlichkeit (zu Sigourney Weavers Charakter Ellen Ripley), und ich denke, das ist ebenso eine Gemeinsamkeit mit dem originalen Film insofern, dass sich hier Menschen in einer Situation wiederfinden, in der sie nicht sein wollten."

Bezug zu Ellen Ripley

Und ganz offensichtlich ist Amy Daniels stark an Ellen Ripley angelehnt, auch wenn Ripley während der Covenant noch gar nicht geboren ist. Gerüchte besagen sogar, Daniels soll die Mutter von Ripley sein. Ob das stimmt, werden wir aber wohl erst erfahren, wenn Alien: Covenant in die Kinos kommt.

Dennoch ist Waterston sich der Ähnlichkeit bewusst, wie sie zugibt: "Für mich war es einfach unglaublich, ein Teil dieser Welt werden zu können, aber ich habe nicht wirklich über die Fußstapfen nachgedacht, die ich ausfüllen muss, weil ich sonst in Panik verfallen wäre."

Mit Sigourney Weaver habe sie sich aber nicht über die Reihe unterhalten. "Ich liebe sie und ich liebe, was sie aus ihrem Charakter gemacht hat. Und es gibt offensichtlich Parallelen wie das ungute Gefühl, dass sie im ersten Film hatte. Sie fand ihren Mut auf eine ähnliche Weise, aber wir haben nie darüber gesprochen. Und was die Frisur betrifft, die war tatsächlich meine Idee, weil ich in Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind diesen ulkigen Bob trug - und ich kann nicht wie diese durchgeknallte Hexe im Weltall sein."

Alien: Covenant startet am 19. Mai 2017 in den Kinos.