Steven Spielberg sorgte vor kurzem für hitzigen Diskussionsstoff als er den Untergang des Superhelden-Genres ähnlich den Western voraussagte. Doch das bedeutet nicht, dass er nicht selbst ein Fan solcher Filme sei. Ganz im Gegenteil, er schaut sich sogar jeden dieser Film an.

Aktuelles - Steven Spielberg nennt seine Favoriten unter den Superheldenfilmen

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Steven Spielberg und Tom Hanks am Set von Bridge of Spies - Der unterhändler
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Einst war Steven Spielberg der Mann, der die großen Blockbuster inszenierte: Indiana Jones, E.T., Jurassic Park, Minority Report. Wenn es ums Kinoerlebnis ging, führte kein Weg an ihm vorbei. Umso überraschender war seine Aussage, wonach das Superhelden-Genre schon bald den Weg der Western gehen würde. "Wir waren dabei als der Western starb und es wird eine Zeit kommen, in der die Superheldenfilme den Weg der Western gehen. Das bedeutet nicht, dass es keine Gelegenheit für den Western mehr geben wird, zurückzukehren und dass Superheldenfilme nicht irgendwann zurückkommen. Selbstverständlich ist der Superheldenfilm im Moment am blühen. Ich sage nur, dass diese Zyklen eine endliche Zeit in der Populärkultur haben. Es wird ein Tag folgen, wo diese mythischen Geschichten durch ein anderes Genre verdrängt werden, das irgendein junger Filmemacher gerade dabei ist, für uns alle zu entdecken", so Spielberg.

Die New York Times nutzte die Gelegenheit und fragte den Meister, ob es überhaupt Superheldenfilme gebe, die er mag. "Ich schau sie mir alle an. Ich liebe Tim Burtons Batman-Filme und alles, was Christopher Nolan mit Batman angestellt hat", so Spielberg, "wegen dem Düsteren und der Frage, was einen Charakter darin motiviert, so zu sein. Was einen sehr reichen Menschen dazu bringt, diese Art Dienst an der Öffentlichkeit auszuüben."

Doch sein absoluter Favorit sei Iron Man. "Wir alle wollen fliegen können. Und wir wissen, ohne Flügel können wir nicht fliegen, außer in unseren Träumen. ich träumte früher davon, in einem Bodysuit zu fliegen und als Iron Man herauskam, dachte ich mir nur, 'Der ist wie für mich geschaffen. Das ist die Erfüllung meiner Träume.'"

Warum dreht er dann eigentlich keine eigenen Superheldenfilme, wenn er sie so mag? "Ich sagte mir immer, wenn ich jemals den Erfolg erreiche, bei dem ich völlig unabhängig darüber entscheiden kann, was für Geschichten ich erzählen will, dann möchte ich bedeutungsvolle Filme über Leute machen, die Großartiges vollbracht haben."

Den Erfolg hat er ja bereits seit langem. Sein Privatvermögen wird auf über 3 Milliarden Dollar geschätzt. Und nach Lincoln kommt mit Bridge of Spies der nächste bedeutungsvolle Film in die Kinos.

Bridge of Spies - Der Unterhändler startet am 26. November 2015.

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