Am Donnerstag startete Sky mit Snap einen Konkurrenten für Lovefilm und Watchever. Das Video-on-Demand-Angebot bietet für einen monatlichen Betrag von 9,90 Euro (Sky-Kunden zahlen 4,90 Euro) diverse Filme und Serien.

Aktuelles - Snap: Sky will Lovefilm und Watchever an den Kragen

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Auf aktuelle Inhalte muss man verzichten.
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Neben dem Streamen ist es möglich, bis zu 25 Titel in einem Offline-Speicher zu hinterlegen, so dass sich die Inhalte später also auch ohne Onlineverbindung anschauen lassen. Der Haken: wer auf aktuelle Inhalte hofft, wird enttäuscht sein.

Denn die sollen nach wie vor zunächst nur über Sky Go abrufbar sein. "Auf gar keinen Fall werden wir ein Geschäftsmodell zerstören, das wir jetzt sechs Jahre lang repariert haben", erklärte dazu Sky-Deutschland-Chef Brian Sullivan der Süddeutschten Zeitung.

Laut Sullivan seien die momentanen Geschäftsmodelle für Videoportale auf der ganzen Welt nicht nachhaltig. Bedeutet also, dass sich das Ganze für die Unternehmen nicht rechnet, wenn man monatlich 10 Euro für die Inhalte verlangt.

Vielmehr ist Snap als Einstieg in das Sky-Angebot zu sehen. Wem das gefällt und aktuellere Dinge sehen möchte, zahlt monatlich eben drauf.

Immerhin: man darf sich unter anderem auf Inhalte von HBO freuen, wie etwa Die Sopranos und Boardwalk Empire. Etwa 4000 Titel sollen zur Verfügung stehen, die sich auf bis zu vier registrierten Geräten abspielen lassen. Zum Start werden neben dem PC ebenso Mac, iPad (ab iPad 2 und iOS 6.0) und Apple TV (via Airplay) unterstützt. Was Smart TVs betrifft, so werden bislang nur Modelle von Samsung ab 2012 unterstützt. Eine App für das iPhone befindet sich bereits in Entwicklung - Android bleibt vorerst außen vor.