Nachdem Deutschlands größtes illegales Streaming-Angebot movie2k vor rund einer Woche offline ging und ein Nachfolger namens movie4k startete, leitet die Domain von movie2k nun auf die Website der Piratenpartei um.

Das führte nicht nur zu 10.000 Seitenaufrufen in der Minute (gestern Abend), sondern ebenso zu Anrufen der Polizei bei der Piratenpartei. Doch diese versichert, nichts mit der Domain am Hut zu haben.

Dementsprechend schaltete die Partei eine Infoseite online, auf der dies nicht nur erklärt wird, sondern man ebenso die Chance ergreift, den über movie2k kommenden Besuchern das eigene Wahlprogramm näherzubringen.

Auf der Website heißt es in einer Stellungnahme: "Das hier ist nicht unsere Domain, und wir wissen nicht, wem sie gehört. Aber die Betreiber haben die Seite auf unsere Server umgeleitet. Wir wissen nicht genau, warum, aber wir gehen davon aus, dass die Verantwortlichen uns ermöglichen wollten, die Besucher auf die Probleme im aktuellen Urheberrecht hinzuweisen. Deswegen zeigen wir jetzt hier diese Infoseite."

Und dort schreibt die Piratenpartei, dass man das Urheberrecht nicht abschaffen, sondern gründlich überarbeiten wolle. Es müsse erlaubt sein, Filme und Musik privat zu teilen, ohne dass dies durch Abmahnungen und nutzerfeindliche Kopierschutzmaßnahmen eingeschränkt werde.