Die Seite Movie2k, die nach dem Aus von kino.to zu Deutschlands größter illegalen Streaming-Plattform wurde, ist seit Mittwoch offline. Und niemand weiß wieso, wobei reichlich spekuliert wird, dass eine Razzia dahinterstecken könnte.

Gegenüber Augsburger Allgemeine Online bestätigte GVU-Sprecherin Christine Ehlers, dass man natürlich selbst davon Kenntnis genommen habe, jedoch nur über die Gründe spekulieren könne. Die GVU weiß also nichts von einer Razzia, auch wenn man vor längerer Zeit einen Strafantrag gegen die unbekannten Betreiber gestellt habe und seitdem auf eine Abschaltung hoffe.

Letzten Mittwoch fand eine Untersuchung bei einem Schleßwig-Holsteiner statt, dem gewerbsmäßige Urheberrechtsverletung vorgeworfen wird. Er soll einer der Top-Uploader für kino.to gewesen sein und gestand mittlerweile, ebenso Inhalte an Movie2k weitergegeben zu haben.

Gut möglich, dass beides hier im Zusammenhang steht - aber das sind nur Spekulationen. In einigen Foren aus der Szene werden Infos gestreut, eine davon zitiert Augsburger Allgemeine Online: "Es soll angeblich eine internationale Aktion gegen movie2k gegeben haben, die aktuell noch andauert. Die Verantwortlichen sollen bereits in Haft sein. Ein Mitarbeiter hat demnach sämtliche Codes und Passwörter herausgerückt, welche das Abstellen der Server überhaupt erst möglich gemacht hat."

Das Magazin Torrentfreak kontaktierte nach eigenen Angaben die Betreiber von Movie2k und erhielt bislang noch keine Antwort, was sehr ungewöhnlich sei. In der Regel würden diese sehr schnell reagieren.