Bei Lucasfilm sieht man in Videospiel-Engines die Zukunft, um vor allem die teure und zeitaufwendige Post-Production zu verabschieden. Im Rahmen des Technology Strategy Board Events kam Lucasfilms Kim Libreri darauf zu sprechen und zeigte auch ein Video dazu.

Aktuelles - Lucasfilm will künftig Videospiel-Engines nutzen, um Post-Production einzustampfen

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Künftig könnten "CGI-Szenen" mit Videospiel-Engines in Echtzeit gedreht werden.
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Darin zu sehen sind Motion-Capture-Szenen, die direkt 1:1 in die Engine übertragen werden und so ein Film entstehen kann. Währenddessen lassen sich die virtuelle Umgebung verändern, Effekte und Co. hinzufügen - alles findet in Echtzeit statt, nichts muss mehr vorgerendert oder nachbearbeitet werden.

Laut Libreri werden derartige Engines die Post-Production in zehn Jahren ablösen. "Jeder konnte bislang sehen, was wie in Filmen machen können. Und ich denke, die meisten Leute werden mir zustimmen, wenn ich sage, dass die Videospiel-Industrie sehr schnell aufschließt, vor allem die Next-Gen-Spiele."

Er sei sich ziemlich sicher, dass man im nächsten Jahrzehnt eben durch diese Engines Dinge wie realistisches Feuer, Kreaturen und Umgebungen komplett interaktiv machen könne. Computer-Grafiken sollen so realistisch in Sachen Echtzeitdarstellung werden, dass man den Film im Grunde nur noch am Set dreht und dieser danach nahezu komplett ist.

Lucasfilm ist bereits mit Prototypen beschäftigt, die vom Tochterkonzern Industrial Light & Magic (ILM) erschaffen wurden. Ein erster Kurzfilm wurde auch schon gedreht, der in acht Wochen entstand. Das war zu der Zeit, bevor das inzwischen eingestellte Star Wars 1313 angekündigt wurde.

Das Video dazu können wir leider nicht einbinden - klickt dazu auf den untenstehenden Link.