Wenn es nach Regisseur James Cameron geht, könnte irgendwann alles nur noch in 3-D sein - sowohl Filme als auch Serien, Spiele und Co.

Aktuelles - James Cameron: 3-D ist unausweichlich

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Ist 3-D mehr als nur eine Modeerscheinung und wird künftig eine größere Rolle spielen?
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In einem Interview mit BBC sagte er dazu: "Für mich ist es unausweichlich, dass Entertainment in 3-D sein wird. Vielleicht wird auch alles in 3-D sein, weil es die Art ist, wie wir die Welt sehen."

Erst im vergangenen Monat kritisierte er Hollywoods Verwendung von 3-D-Technik, wonach nicht alle Filme zwingend eine 3-D-Umsetzung bräuchten. Als Negativbeispiele nannte er Man of Steel und Iron Man 3. Schließlich wäre ein Film bereits perfekt genug, wenn man 150 Millionen in Spezialeffekte investiert habe.

Ein großer Fan von nachträglichen 3-D-Konvertierungen scheint Cameron nicht zu sein, zumal es in seinen Augen einen großen Unteschied macht, ob ein Film in 3-D gedreht oder konvertiert wurde.

Bei den Studios sieht er das Problem, dass diese mit 3-D-Aufschlägen zusätzlich Geld verdienen wollen, wodurch sie die Regisseure dazu bringen, auf 3-D zu setzen, auch wenn sich diese damit nicht wohl fühlen bzw. es nicht einsetzen wollen.

Nachdem Avatar alles verändert habe, müsse Cameron zufolge seitdem alles in 3-D sein, sowohl gute als auch schlechte Filme.

Beim nächsten Avatar-Film wird er wieder auf 3-D setzen. Erst vor wenigen Tagen wurde bekannt, dass er die Welt Pandora mit vier Romanen weiter ausbauen will, die in Zusammenarbeit mit Autor Steven Gould (Jumper) entstehen.