Top-Regisseur David Fincher ist ein wählerischer Zeitgenosse. Das darf er auch sein, hat er doch sogar den Posten des Regisseurs bei Star Wars: Episode VII abgesagt. Bislang wollte er auch nie einen Superhelden-Streifen drehen. Doch nun würde er es machen - vorausgesetzt, es handelt sich dabei nicht um eine Origin-Story.

Aktuelles - David Fincher würde einen Superhelden-Streifen drehen, aber keine Origin-Story

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Regisseur David Fincher bei der Arbeit
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Mit Gone Girl - Das perfekte Opfer hat Regisseur David Fincher wieder einen Film abgeliefert, das sich in seinem Metier bewegt - das des raffiniert gestrickten Thrillers.

Während Fincher noch das 2002er Spider-Man ablehnte, sei er nun bereit, einen Superhelden-Streifen zu drehen. Unter einer Bedingung. "Es kommt darauf an", so Fincher. "Ich wäre womöglich mehr interessiert, wenn jemand vor mir bereits die Origin-Story gemacht hätte. Ich finde, das ist der langweiligste Teil. Das war auch das Problem bei Spider-Man. Ich konnte mir einfach nicht vorstellen, wie ein Typ von einer radioaktiven Spinne gebissen wird. Es schien einfach abgedroschen."

Auch einen Helden wie Batman zu inszenieren, halte er für eine zu leichte Aufgabe. Etwas wie Batman, dessen Erfolg bereits vorprogrammiert zu sein scheint, sei der Kreativität nicht dienlich. Alles andere als brandender Erfolg sei hierbei nicht akzeptabel.

Des Weiteren nannte er Mark Ruffalo als den Schauspieler, der es verdient hätte, wesentlicher erfolgreicher und anerkannter zu sein, als er momentan sei. Fincher arbeitete mit Ruffalo bereits an Zodiac - Die Spur des Killers zusammen.