Ein jeder dürfte mitbekommen haben, dass Bruce Willis, der bislang in jedem Expendables-Film mitgespielt hat, von den Verantwortlichen rund um Sylvester Stallone durch Harrison Ford ausgetauscht wurde. Der Grund: Bruce Willis verlangte einfach zuviel Gage. Nun äußerte sich der charismatische Mime selbst zu seinem Verhältnis zu Actionfilmen.

Aktuelles - Bruce Willis ist gelangweilt von Actionfilmen, dreht fünf weitere

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Sein Mittel gegen Langeweile? Noch mehr Langeweile!
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Wie man weiß, gehört Sylvester Stallone zu den tippwütigsten Hollywood-Mimen und verkündet gern über Twitter Neuigkeiten bezüglich seiner Produktionen. So twitterte er auch Anfang letzter Woche, dass Bruce Willis in Expendables 3 nicht mehr dabei sein werde. Dafür aber Harrison Ford. Den Grund lieferte er sogleich: "Gierig und faul...die sichere Formel für ein Karriere-Aus"

Dass er damit Bruce Willis meinte, war unübersehbar. So verlangte dieser für vier Tage Arbeit rund vier Millionen Dollar Gage. Eine Millionen Dollar mehr, als man ihm anbieten wollte. Zuviel für den hart kalkulierenden Stallone.

In einem Interview mit dem XLS-Magazin teilte Bruce Willis nun mit, dass er es leid sei, Actionfilme wie R.E.D. oder eben auch The Expendables zu drehen. So seien Explosionen "eine der langweiligsten Bereiche meines Jobs. Wenn man einige Feuerbälle gesehen hat, ist es nicht mehr aufregend. Ich weiß, dass ein Teil meines Publikums die Explosionen genießt, aber um ehrlich zu sein, langweilt mich das ein wenig."

"Ich arbeite an allen möglichen Filmen, aber die Actionfilme sind jene, die am meisten Umsatz erwirtschaften. Ich mag es, viel Geld durch diese Filme zu verdienen, aber ich mache alle möglichen Produktionen: kleine Produktionen, Mega-Produktionen, mittlere Produktionen, selbst Science-Fiction."

Doch er scheint es wohl nicht für Geld zu machen. Er sei keiner, der beim Gehaltscheck Freudensprünge mache oder den ganzen Tag damit verbringe, Geld zu zählen. "Nicht, weil ich daran gewöhnt bin, aber weil ich nur in Momenten wie diesen an Geld denke, wenn jemand erwähnt, dass ich ein reicher Mann bin."

Was ihm viel mehr Freude und Spaß bereite, seien Sport-Events wie die Olympischen Spiele, die alles andere als langweilig für ihn seien. "Ich werde immer emotional bei der Begeisterung beim Sieg oder der Trauer über eine Niederlage. Es bewegt mich wirklich, Menschen zu sehen, die Hindernisse überwinden, die unüberwindbar scheinen. Und meine Töchter bringen mich zum weinen - aber vor Lachen."

Trotz seiner Aversion gegen langweilige Action-Blockbuster sind seine nächsten fünf kommenden Filme (R.E.D. 2, Sin City: A Dame to Kill For, American Assassin, Expiration und Die Hardest) allesamt aus diesem, ihm verhassten Genre. Er mag es, viel Geld dabei zu verdienen.