Schon lange gab es keine Informationen mehr zum Status der seit über einem Jahrzehnt geplanten Anime-Verfilmung von Warner Bros.. Nun gibt es endlich wieder ein Lebenszeichen: Offenbar will das Studio endlich einen Regisseur dingfest machen.

Die letzten Neuigkeiten zur geplanten Akira-Verfilmung sind vom September 2015. Seither war das Projekt wieder in der Versenkung verschwunden. Dabei doktert Warner Bros. schon seit 2002 an einer Live-Action-Verfilmung von Katsuhiro Otomos Kultklassiker herum.

Life oder Lights Out

Alles steht und fällt mit dem Regisseur eines Films. Und es ist bezeichnend, dass bereits fünf Regisseure gekommen und gegangen sind, darunter Albert und Allen Hughes (From Hell). Nun sieht es ganz danach aus, als sei Warner Bros. wieder hinter einem Regisseur her, besser gesagt, hinter zwei Regisseuren: Einmal Daniel Espinosa, dessen aktueller Film, der Sci-Fi-Horrorstreifen Life, derzeit in den Kinos zu sehen ist, sowie David Sandberg, der mit Lights Out in der Horrorszene Akzente setzen konnte. Es heißt, Sandberg sei weniger interessiert, doch Espinosa sei bereit, dieses ambitionierte Projekt anzugehen. Für ihn, der bereits Erfahrung im Sci-Fi-Sektor gesammelt hat, wäre das der nächste logische Schritt in Richtung Big-Budget-Produktion. Vielleicht könnte er dann sogar seinen Spezi Ryan Reynolds und der wiederum seine Kumpels, die Drehbuchautoren Rhett Reese und Paul Wernick, an Bord holen?

Vielleicht tut sich endlich was an der Akira-Front?