Taken 3 sollte eigentlich als Abschluss der Reihe gedacht sein, die das Quasi-Subgenre "Liam Neeson with a Gun" begründete. Doch für Hauptdarsteller Liam Neeson wäre auch ein vierter Teil vorstellbar.

96 Hours - Taken 3 - Liam Neeson: Taken 4 vorstellbar

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Liam Neeson hat ne Knarre
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Eigentlich wollte Liam Neeson schon Taken 2 nicht mehr machen, und musste mit ein paar Millionen Argumenten gefügig gemacht werden. Kein Wunder, 96 Hours - Taken war ein rundum abgeschlossener, spannender Actionthriller, der ohne Sequels ganz für sich stehen könnte. Und damals glaubte Neeson nicht einmal mehr an einen dritten Teil.

"Das kann ich mir nicht vorstellen. Ich denke nicht, dass das jemals realisiert wird. Wirklich nicht. Ich kann mir kein Szenario vorstellen, bei dem sich das Publikum nicht denken würde: 'Oh kommt schon, jetzt wird sie schon wieder entführt?'", so Neeson damals in einem Interview.

Eine weitere Entführung wurde es auch nicht, denn in Taken 3 befindet sich der ehemalige CIA-Top-Agent Bryan Mills auf der Flucht, und muss gleichzeitig alles tun, um seine Tochter zu schützen. Die Taken-Reihe verhalf nicht nur Charakter-Darsteller Liam Neeson zu einer späten Actionkarriere, sondern ermöglichte einer ganzen Reihe an Charles Bronsons im Geiste die Rückkehr auf die Actionleinwand, siehe Kevin Costner in 3 Days to Kill oder Sean Penn im kommenden Actionthriller The Gunman. Doch keiner spielt den Old Man with a Gun so gut wie Liam Neeson with a Gun. Das bewies er nicht nur in der Taken-Reihe, sondern auch in Filmen wie Non-Stop, Unknown Identity und Ruhet in Frieden - A Walk among the Tombstones. Und demnächst ist Neeson in Run All Night zu sehen, in dem er sich unter Regisseur Jaume Collet-Serra als alternder Killer gegen seinen ehemaligen Boss auflehnen muss, um seine Familie zu beschützen. Mit Collet-Serra hat Neeson auch schon Unknown Identity und Non-Stop gedreht.

Doch wenn es nach seinen neuen Fans, und vor allem nach Fox geht, wird Neeson schon bald erneut als Bryan Mills auf der Leinwand zu sehen sein. Manch einer erhofft sich gar ein Franchise wie James Bond. Das Zeug dazu hätte Neeson jedenfalls. Und wie er in einem Interview mitteilte, hätte er sogar nichts dagegen, noch einmal als Mills aufzutreten. Taken 4? Unbedingt. Schließlich spielte Taken 3 am ersten Wochenende bei einem Budget von knapp 48 Millionen Dollar rund 91 Millionen Dollar ein.

"[...] Wenn das Publikum ihn sich ansieht, und es die Charaktere liebt, und ich würde nur allzu gerne wieder etwas mit Forest Whitaker machen, und es ein Szenario in Taken 4 wäre, großartig", so Neeson auf die Frage, ob Taken 3 nun den Abschluss darstellt, und es keinen weiteren Film innerhalb der Reihe mehr geben werde.