Manchen Filmen sieht man ihre Macher schon am Trailer an. Wenn die Stimmung düster ist und Johnny Depp durchs Bild läuft, ist etwa Tim Burton meist nicht weit. Stammt jede zweite Einstellung aus dem PC und die USA-Flagge schwingt im Stakkato des Militär-Soundtracks hin und her, darf man wiederum getrost Michael Bay der Mittäterschaft bezichtigen.
Der Trailer von „2012“ benötigte nicht einmal 20 Sekunden Laufzeit, um unmissverständlich ins Schwabenland zu deuten. Schließlich gibt es nur einen wahren Spezialisten, wenn es um monströse Flutwellen und einstürzende Neubauten geht: Roland Emmerich is back und präsentiert die ultimative Antwort auf alle Katastrophenfilme. Fragt sich nur, wer danach eigentlich verlangt hat…
Kleiner Tipp ins Schwabenländle: Die immergleiche Filmidee wird nicht besser, je öfter man sie wiederholt.FazitMachen wir uns nichts vor: Die Zeit der Katastrophenfilme ist längst abgelaufen. Mitte der Neunziger, also kurz nachdem „Jurassic Park“ und „Terminator 2“ neue Maßstäbe der Digitaltechnik einführten, linste plötzlich hinter jeder Ecke einer hervor und lockte. „Twister“ wollte uns superrealistische Wirbelstürme andrehen, nur bei „Volcano“ gab es die heißesten Vulkanausbrüche – zumindest bis „Dante’s Peak“ nachlegte. Und in „Armageddon“ oder „Deep Impact“ kam die Bedrohung sogar aus dem All.
Woody Harrelson gibt als Verschwörungstheoretiker Charlie einen der wenigen Glanzpunkte des Films.Als Roland Emmerich 2002 all diese Gefahren dann in einen Film quetschte und „The Day After Tomorrow“ auf den Deckel kritzelte, hielt sich das allgemeine Staunen, wie man es noch von seiner Über-Krawalloper „Independence Day“ kannte, in Grenzen. Schon damals umwehte das tosende Spektakel ein ähnlich modriger Geruch, wie den zigsten „Best Of“-Ausverkauf der Plattenindustrie.
Noch bevor man also nur ein einziges Wort über das filmische Ergebnis verliert, drängt sich dementsprechend eine berichtigte Frage auf: Warum sollte man sich dieselbe Masche nun noch einmal ansehen? Schon nach den ersten Trailern zu „2012“ soll es von regelmäßigen Kinogängern Berichte über Sichtungen der schwarze „Deja Vu“-Katze gegeben haben. Wieder andere wollen gar den Trailer von „The Day after Tomorrow“ wiedererkannt haben.
Emmerich'sche Bildsprache, leicht gemacht: Man ersetze auf diesem Bild das Wasser durch Schnee. Oder Godzilla.Und ja, das finale Ergebnis bestätigt die ersten Befürchtungen: Roland Emmerich hat tief in die Kiste seiner Möglichkeiten gegriffen, alle narrativen Register gezogen, die sein dramaturgisches Schaffen ermöglicht und…denselben Film einfach noch mal gedreht. Zum vierten Mal um genau zu sein. Denn „2012“ ist nicht mehr als die komprimierte Essenz aus „Independence Day“, „Godzilla“ und dem Schneefilm.
Regie: Roland EmmerichGenre:Action, MysteryFilmstart: Darsteller:Woody Harrelson, Thandie Newton, Danny Glover, Chiwetel Ejiofor, Amanda Peet, John Cusack
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Klar erwartet niemand tiefgründige Dialoge und geniale Plots, aber der übertriebene Patriotismus und die unzähligen "ich fahre oder fliege durch einstürzende Gebäude und Explosionen und überlebe natürlich" nehmen doch jegliche Spannung. Auch der übertriebene Pathos stört einfach.
Die Effekte waren nett, aber das war es auch.
Klar erwartet niemand tiefgründige Dialoge und geniale Plots, aber der übertriebene Patriotismus und die unzähligen "ich fahre oder fliege durch einstürzende Gebäude und Explosionen und überlebe natürlich" nehmen doch jegliche Spannung. Auch der übertriebene Pathos stört einfach.
Die Effekte waren nett, aber das war es auch.
Wenn man Emmerichs Filme kennt, wird man von diesem hier keinesfalls enttäuscht sein!
Die Zeit für Katastrophenfilme wird nie vorbei sein, da solche Dinge immer wieder in der Realität passieren (zum Glück bisher noch nicht in dem Ausmaße wie in 2012!) und dann auch noch den Film mit Jurassic Park zu vergleichen zeigt doch allemale das der "Autor" absolut keine Ahnung von dem Fach hat und sich lieber anderen Dingen widmen sollte!
Und die dummen Elementarteilchen die nun durch den Flare ..inextremen Mengen auftraten drangen doch in die erdkruste ein ...und da es sooooo viele waren trat ein effekt auf den sie vorher nicht hatten .
Nämlich das sie den Erdmantel und die Kruste erwärmen...dadurch schmilzt die Erdkruste und ...babummm 2012. Und wenn solche Plattenbewegungen auftreten würden ..würde es einen auch vom Mount 8848 meter Everest spülen.
Prof.Dr Muh
hach der musste sein sorry
Vielleicht können wir ja eins für Herrn Beck besorgen, damit er die nächsten Emmerich-Filme schadlos übersteht. :P Denn da kommen bestimmt noch welche! Die Würmerkriege! Die zarte Apokalyse! Der halbe Halbmond! 2011,5 - Der zitternde Seismograph...
Teufelchen
Ich dachte wir kommen aus der Zeit als der Kinoheld nachdem er ne Kugel mit den Zähnen gefangen hat den obligatorischen Schmunzelschpruch bringen MUSSTE weil sonst die Kinobesucher fluchtartig das Kino verlassen hätten... ich fand es eigentlich schon ende der 80er eher peinlich wenn ein Bruce Willis nachdem er mit übelsten Mord und Totschlag konfrontiert, noch die dreistigkeit besaß nen Coolen Spruch abzulassen, aber das hat mir das Sehvergnügen eigentlich nicht geschmälert..
in diesem Sinne: Jippyjaijey Schweinebacke ^^
Ich akzeptiere den Film als Katastrophenfilm, aber ja doch.
Nur die Fülle an FX läßt nun mal daraus schließen, daß Emmerich gar nicht so einen Film drehen wollte (oder konnte). Für das, was "2012" vermitteln will, unterhält er duch gut, wobei natürlich der visuelle Aspekt sehr stark im Vordergrund steht. Plausibel muß ein Film nicht sein, denn nicht mal die Wissenschaftler von heute können den Maya-Kalender eindeutig erklären. Wie soll das dann einem Regisseur gelingen, ohne lächerlich (unglaubwürdig) zu wirken?
Wenn ich ehrlich bin, ich will so ein Unglück natürlich nie selbst erfahren. Das, was ich mir dabei vorstelle, was passieren könnte, dies vermittelt der Film allemal und das sehr eindeutig. Noch genauer wollen es doch die meisten Zuschauer auch gar nicht wissen. Damit würde sich der Katastrophenfilm doch selbst aushebeln und schnell mit Endzeitdramen wie Quiet Earth verglichen werden, wo er wahrlich keine Chance hätte.
Quiet Earth/2012... zwei Filme mit apokalyptischer Thematik, aber unterschiedlicher Herangehensweise. Der Eine zeigt das Danach und ist ein Meisterwerk, 2012 zeigt das Wie, läßt aber dem Betrachter noch genügend Abstand, um eigene Gedanken zu entwickeln.
Nun sind Sie dran! Wiederlegen Sie das mal mit richtigen Argumenten, Herr Beck.
Teufelchen
Was hat denn gute Handlung mit vorkauen zu tun? Und, wie schon einige Male zuvor geschrieben: ich würde mir sehnlichst wünschen, dass die ganzen Leute, die "2012" (oder "damals z.B. "Transformers 2") bereits im Vorfeld verteidigen, sich nach dem Kinobesuch hier nochmal zu Wort melden und schreiben: "ja, ich verteidige dieses aufgeblasene Stück Schwabengrütze immer noch."
Ich finde die Idee eher klug den Film so zu arrangieren, sonst hätte ich mich wieder über tausen Logikfehler in der Story ärgern müssen...Und wenn wir Zuschauer beim untergang der Welt sein dürfen dann sollte wir einfach mal hinsehen und uns nicht ständig nach dem Warum umgucken...ganz ehrlich, dann können wa uns auch ne Lesung von Herrn Däniken reinziehen, ich denke ein Warum hätte den Film nur unnütz ins Lächerliche gezogen...
Klar bin ich auch Fan von gut erzählten und durchdachten Storys, aber einfach mal zurücklehnen und sich die brachialen Naturgewalten reinziehen macht doch immer mal wieder zwischendurch Spaß..
Ich respektiere jede andere Meinung, doch wenn ein paar Studenten oder Langzeitzocker oder was auch immer zu Filmkritikern mutieren dann wünscht man sich eine Prise mehr Objektivität an der ein oder anderen Stelle..
Versteht mich bitte nicht falsch, ich bin schließlich nicht auf dieser HP weil sie schlecht ist sondern weil ich eure Mühen zu schätzen weiß und der Ironiefaktor hier so gut wie immer Stimmt...
Ich denke einfach es gibt viele Blinkwinkel und bevor man so böse kritisiert, sollte man alle betrachtet haben...ansonsten fällt sowas doch eher unter persönliche Meinung als unter objektive Kritik!
Klar, wenn ein Film schwächen hat dann muss man diese auch aufzeigen aber dann sollte man daran denken das der Film für viele Genre-Fans auch stärken hat und ich würde mir einfach wünschen das diese weitab von persönlichen Bezügen oder Geschmäckern ein paar Zeilen bekommen!
Ich persönlich finde zb Titanik einfach Grotten..., aber was für mich ein Schauspielerischer gesichtselfmeter ist, mag für andere eine Glanzleistung sein und da muss man mit etwas feingefühl einfach eine goldene Mitte finden...(ja ich weiß, Beispiele waren noch nie meine stärke^^) aber ich hoffe ihr versteht alle was ich meine...
und weil ich es im vorangeganenen Text vergessen habe, hier noch der Nachtrag: Auch wenn gerade ein wenig Muff von meiner Seite kommt... 99,9% eurer Arbeit ist Klasse und ich bin gerne auf eurer Seite untewegs! Und wie auch dieser Film die Kritik sicher an den Kinokassen locker wegsteckt, so steckt ihr sicher auch meine Kritik locker weg (und ja ein wenig persönliche Meinung von meiner Seite ist ja auch dabei aber ich bin ja auch kein Kritiker! hihi ^^)
Macht einfach weiter so und wenn mal wieder sowas wie hier passiert kommt vielleicht der kleine Enno mit dem Zensurfinger, bleibt aber trotzdem ein treuer Begleiter auf den Pfaden der Gamona Welt ;)
MfG
Ich musste jetzt doch etwas Schmunzeln. Sie mögen Aliens (I) mit der Begründung, daß zwischen all den Aliens eine Frau ihre Muttergefühle auslebt, stellen aber oben genanntes Zitat hinterher.
Wie realistisch ist es wohl, daß eine Frau; sorry, eine Frau gegen all die blutlüsternen Aliens besteht, während ihre Kollegen alle von den Viechern weggemampft werden? Und DAS soll dann intelligentes Popkornkino sein? Wie logisch ist das denn...
Halten wir mal fest, klar gibt es Blockbuster, die nur auf CGI bauen. Star Wars II z. B., was zu 99 Prozent vor einer grünen Wand abgedreht wurde. Eher nicht so toll. Denken wir mal an Transformers I... viele Special Effects, aber trotzdem unterhalsame Story. Tiefgang natürlich eher nicht, aber tiefgängig genug für einen Actionstreifen.
Gute Handlung muss ganz sicher kein Widerspruch zu einem Blockbusterfilm sein, aber ich mag auch keine Filme, die mir die ganze Story vorkauen müssen und meiner eigenen Fantasie keinen Freiraum lassen. In einem Film wie "2012" steht das Visuelle im Vordergrund, ein Bilderrausch der Zerstörung. Was soll man da noch groß erklärt bekommen, was man ohnehin nicht schon sieht?
Es gibt Filme, die muß man sich einfach zweimal ansehen. Jetzt im November habe ich z. B. keine Lust, mir Horrorfilme anzusehen oder ein dreistündiges, schwülstiges Drama. Am liebsten aber was Humorvolles oder ein Film wie "2012".
Nur im Jahre 2012 weiß ich, was ich nicht nochmal gucken werde... ;) Da schaue ich mir dann den kleinen Hobbit an. Der hat Story und sicher noch tolle Effekte.
Teufelchen
Nehmen wir einen anderen Klassiker aus der selben Zeit: "Aliens" hatte eine fantastische Charakterfrau als Hauptperson, die zwischen Xenomorphen, Schleim und Explosionen ihre Muttergefühle auslebt.
Und heute? Reicht es, wenn in "Alien vs. Predator" drei Köpfe pro Minute rollen. und wenn man das kritisiert, heißt es: Das ist schließlich Popcornkino...
Vielleicht sind Martin und ich im falschen Kinozeitalter groß geworden, aber es gab sie mal, die Blockbusterfilme MIT guter Handlung!
mhhh bekommen solche filme alle ne schlechte kritik weil intelligente menschen nur dirty dancing gucken dürfen???
wahrscheinlich haben wir uns alle nur wegen der absolut fundierten fakten matrix angeschaut ^^
kritik ist angebracht wenn man weiß wie es besser geht!
Und ich gehe sicher nicht in einen Katastrophenfilm weil die dialoge so genial sein sollen!
Endzeitscenarien gehören zu allen Kulturen wie ja schon die Maja bewiesen haben, also warum nicht einfach mal zurücklehnen und genießen?
Und das hier noch leute den "Schneefilm" gut fanden weil ja anscheinend die fakten da logisch fundiert waren bringt mich zum schmunzeln... Wenn ihr euch jetzt mal mit nem Geoökologen unterhaltet und der euch sagt das sowas totaler bullshit ist, bekommt der film dann nachträglich doch noch ne schlechte wertung von euch???
Wenn es darum geht die Welt in nem großen Knall untergehen zu lassen dann sollte man vielleicht das bewerten, denn genau darum geht es hier und ich denke in dem Fall hat der film ne wirklich gute Wertung verdient!
Also wenn hier so Filme kritisiert werden dann bekommt Stirb Langsam wohl ne sehr schlechte Wertung weil die Romantik und Liebe total untergeht wenn nicht sogar gänzlich vergessen wurde ^^
Ich verteidige hier einzig meinen Wunsch, selbst bei solchen Rumms-Filmen nichts über Windelhosen zu hören. Sollte machbar sein, oder?
Und dieses Phänomen zieht sich durch alle DVDs. Nur ganz selten sind Filme mal wirklich für alle schlecht oder für alle sehr gut. Bei einem Katastrophenfilm ist die "Zeit" der Pferdefuss, wenn ich das so formulieren darf. Wie will man als Drechbuchautor glaubhaft innerhalb der üblichen 1,5-2 Stunden vermitteln, daß die Welt untergeht und dabei noch im Auge behalten, daß die Geschichte noch irgendwie "rund" sein muß.
Es ist halt einfach, einen solchen Film zu verreißen, denn besonders intellektuelle Ansprüche werden nicht erfüllt. Wer sowas sucht, kann sich ein Fazit zu so einem Film sparen, denn der Film hat keine Chance, gut dabei weg zu kommen.
Die Kritik ist nachvollziehbar formuliert, wird aber nie die Meinung aller treffen, das kann sie auch gar nicht. Von daher finde ich Ihr Kommentar ein wenig überflüssig, denn Sie müssen Ihren Kollegen ja nicht verteidigen. Sein Bericht war gut geschrieben, daran hat hier niemand gezweifelt. Ich hoffe, daß war jetzt verständlicher für Sie ausgedrückt.
Kritiken sind Sichtweisen, Orientierungshilfen. Mehr können Sie nicht sein, Wertungen hingegen sind relativ.
Teufelchen
Die Effekte sind bei dem Film hui, der Rest dagegen pfui - und zwar so pfui, dass man dafür Windelhöschen braucht.
Was ich (also nur ich anscheinend...) aber ganz ok fand, war der Verzicht auf längere Erklärungen. Beim durchgeknallten Woody gibts ja eine animierte Zusammenfassung, à la "Jurassic Park", und ansonsten kommt man relativ schnell zum ersten "money shot".
Auch was wert, so auf ne "Scheiße, ich wollte doch noch aufs Klo" Weise...
Ein Film wie "2012" will in erster Linie den Zuschauer unterhalten, ohne zu tief in der menschlichen Psyche zu wühlen, dafür sind andere Regisseure zuständig. Wer für "2012" ins Kino geht, bekommt das, für was er bezahlt hat. Geradlinige Action, Spannung und jede Menge Special Effects.
Eben genau das, was man manchmal nach einem sehr langem Arbeitstag braucht. Daraus schließe ich einfach mal, daß David Hains Arbeitstag einfach zu kurz ist... ;)
Sonst würde er diesen Film lieben!
Teufelchen
In "2012" schlägt's einfach 13. Das letzte Kalenderblatt wird abgerissen und - Bumm - alles geht den Bach runter. Bzw. letztlich ja doch wieder nicht. Und überhaupt....Nein ehrlich, das ist mir dann doch etwas zu wenig als Aufhänger.
im kalender steht kein wort von weltuntergang. es bricht ne neue zivilisation an, steht da und das nun laut maya die 5. verstärkte sonnenfleckenaktivitäten lösen turbulenzen im erdmagnetfeld aus. mit allen bekannten folgen. mittelamerika entsteht ne dürre ausgelöst durchne kleine eiszeit im norden der erde.
bla bla bla
Kritikpunkt war, dass es im Film wohl keine Begründung der Katastrophen gibt bzw. dies nicht ausreichend angeführt wird. Worum es NICHT geht ist das, worauf du eingegangen bist: Ob das ganze realistisch und mit wissenschaftlichen maßstäben begründbar ist.
..Aber soviel sei gesagt, Roland Emmerich ist wohl eigentlich en ganz netten, hat die gesamte Crew nach Ende der Dreharbeiten zu sich in die Villa auf ne Mega Party eingeladen :D
...um mal auf den Film zu kommen, ich werd ihn mir definitiv angucken, schon allein weil en Kumpel den mitentwockelt hat, aber auch weil die Katastrophenszenen so derbe genial aussehen :D Text...naja...ich nenne ihn Lückenfüller ;D
Independence 'Day, den Scheeflm fand ich nicht uninteressant, hab ich mir sogar öfterst angesehen. Godzilla war nichtso der Burner, aber für einmal ansehen reichts locker.
Klar, Erklärung wieso alles zu Grunde geht, wäre nicht verkehrt, aber denkt mal nach. Es beschäftigen sich Spezialisten mit dem Maya Kalander mehrere Jahre und haben keine definitive Antwort, ob was passiert und wieso.
Natürlich lässt sich da das Ende der Welt gut vorhersagen, schließlich endet ja damit ein Kalender,der seit tausenden von Jahren bestand hat.
Natürlich sagen auch die Spezis, ah da wird nix passieren, alles sinnlose Theorien, aber was ist mit der Sonnenaktivität und den Flecken? Die soll ja nach diesen Wssenschaftlern, ungewöhnliche Bilder und Entwicklung von sich geben.
Und die Menschheit ging auch sehr lange von der Theorie des Urknalls aus ( Albert Einsteins Relativitätstheorie ). Doch kam keiner auf die Idee zu sagen "Moment mal, in diesem Punkt, wo alle Materie war, kann gar nicht eine "unendliche" Dichte herrschen, weil es den Wert gar nicht gibt".
So.. und was kam letztens raus, eine neue Entstehungstheorie, die den Urknall ablöst.
Ihr denkt zu wissen, ihr könnt alles mit irgendwelchen Formeln und Theorien erklären, dabei habt ihr keine Ahnung.
So, jetzt soll also ein Filmregiesseur, der eher für Krachbumm bekannt ist, eine Auflösung geben, wie genau es zu diesen Katastophen kommt?
Ah gamona, geht euch weiter Bully Filme ansehen und 10er Bewertungen vergeben.
Eine Flutwelle die mal eben über den indischen Subkontinent rauscht und dann noch stark genug ist den Himalaya!! zu überollen, sowas bescheuertes.
ich mein wenn die welt untergehn würde dann bringt das doch nicht viel wenn man wegrennt... wenn die welt untergeht dann geht die GANZE WELT unter wo sollte man da hinrennen??
Allein diese Worte verhindern eine Wertung über 4, Popcorn-Anspruch hin oder her.
Ach ja, besonders cool: Trotz Weltuntergang funktionieren alle Handys immer brav! :)
David, macht Spaß zu lesen, du hast es voll getroffen!
Ich fand Independence Day ganz großartig und habe ihn inzwischen schon ein paar Mal gesehen. Aber schon The Day after Tomorrow fand ich schon als Popcornkino nur mäßig. Deshalb hat mich 2012 eh nicht sonderlich interessiert, und diese Kritik bestätigt mich da nur :)
Also gestern kam bei Pro7 ein Special über 2012, dort wurde gesagt, dass sich in dem Emmerich-Machwerk im titelgebenden Jahre sämtliche Planeten unseres Sonnensystems in einer Kette aufreihen - Tomb Raider lässt grüßen. Dies soll dann irgendwie Einfluss auf das Magnetfeld unseres Planeten haben, was dann zur totalen Zerstörung führt.
Kam davon denn gar nichts im Film vor, lieber David? Hat mich Pro 7 angelogen?
Guter Bericht.
Schicker Bericht zu ödem Film. ^^
HELGA!!!
Gute Kritik übrigens
Ich werd ihn mir wie Transformers I+II goennen, Animationen geniessen und gut. Tritt halt keine Megan Fox auf, deswegen vermutlich die schlechte Kriti ;-)
Filme, die nach Schema F verlaufen, wird es immer geben. Denn irgendwie; es liegt an der Natur der Sache, gab es alles schon mal zu sehen. Besonders CGI-Filme leiden oft stark darunter, sich "unecht" anzufühlen.
Früher hat man die Kulissen eben noch selbst gebaut oder sogar in echten Umgebungen gedreht. Bestes Beispiel, Star Wars. Während die "alte" Trilogie noch den unverwechselbaren Charme der 70er inne hatte, sind die neuen drei Teile zu über 90 Prozent am Computer entstanden, was man auch sieht.
CGI ist eine feine Sache, aber auf die Dosis kommt es an. Zuviel davon sorgt dafür, daß die Illusion schwindet und die Katastrophe als Märchen enttarnt wird. Und mal ehrlich, wer will den ständig tausende Menschen sterben sehen und wer glaubt denn noch daran, daß ausgerechnet immer ein Held im Gegensatz zu den anderen immer überlebt.
"2012" wurde erschaffen, um Geld einzuspielen. Wer Filme mit Hintergrund sucht, sollte nicht unbedingt dahin gehen, woher das laute Getöse kommt...
Lesenswerter Bericht!
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